HMD 224, 39. Jahrgang, April 2002
Zahlungssysteme / E-Banking
Herausgeber: Heinz Sauerburger
Rechtsfragen des elektronischen Zahlungsverkehrs
Michael Tritschler
Zusammenfassung
Der nachfolgende Beitrag beleuchtet die gängigen elektronischen Zahlungsformen aus juristischer Sicht.
Aus der Vielzahl der sich stellenden Rechtsfragen werden schwerpunktmäßig privatrechtliche Fragestellungen behandelt. Letztlich geht es dabei um die Risikoverteilung, wem eine elektronische Willenserklärung im Bankgeschäft zuzurechen ist, ob sie wirksam ist und bleibt und wie dies zu beweisen ist.
Auf der anderen Seite können mit diesem Abriss nicht minder brisante Fragen des Kreditaufsichtsrechts, des Währungsrecht, des Datenschutzrechts und des Strafrechts nicht behandelt werden. Auch ein Blick über die Grenzen in andere Rechtsordnungen, die gerade durch das Medium Internet häufig tangiert werden, kann im Rahmen dieser Darstellung nicht vertiefend erfolgen.
Inhaltsübersicht
- Onlinebanking
- Rechtsquellen und Grundlagen
- Störungen bei Abgabe und Zugang elektronischer Willenserklärungen
- Willensmängel
- Missbrauch durch Dritte
- Probleme des Zugangs
- Kündigung und Widerruf von Online-Überweisungen
- Lediglich passwortgeschützte Systeme
- Digitale Signaturverfahren und HBCI
- Bezahlsysteme beim E-Commerce
- Kreditkarte
- Lastschriften
- Neue Zahlungsformen / Zahlung im Netz
- Online-Tauschbörsen
- Internationales Privatrecht
- Literatur






