Zahlungssysteme / E-Banking |
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Virtual Communities - aus prozessorientierter Sicht |
Wolfgang Stapf |
Zusammenfassung
Im Umfeld von "E-Business" gewinnen Virtual Communities (VC)
zunehmend an Bedeutung. Eine VC lässt sich als "virtuelles
Geflecht aus regelmäßigen, stabilen und multilateralen
Informations-, Kommunikations- und/oder
Transaktionsbeziehungen zwischen Mitgliedern und
Leistungsanbietern" definieren, das über einen zentralen
Betreiber und Organisator (VCO) verknüpft ist und eine
kollektive Identität auf Basis einer gemeinsamen Kultur
aufweist. In einer sich immer schneller wandelnden Umwelt
müssen VC aus einer dynamischen prozessorientierten Sicht
betrachtet werden. Demzufolge sind für die Konzeption einer
VC die Geschäftsprozesse zu identifizieren, zu analysieren
und zu modellieren sowie für den Betrieb entsprechend
umzusetzen. Insbesondere gilt dies für die
Kerngeschäftsprozesse, die aus Sicht des VCO direkt
Leistungen für Kunden (die Mitglieder bzw. Anbieter) der VC
erbringen. Neben dem Aufbau und Betrieb bzw.
Weiterentwicklung der VC sind dies folgende
Geschäftsprozesse: Beziehungs-, Wissens- und
Transaktionsmanagement sowie das Management der
Mitgliederprofile und Entertainment. Für den Erfolg einer VC
sind dabei (aus prozessorientierter Sicht) eine Reihe
kritischer Erfolgsfaktoren zu beachten.
Inhaltsübersicht
- Einführung in Virtual Communities (VC)
- Definition
- Abgrenzung und Differenzierung
- Geschäftsprozesse
- Geschäftsprozess "Aufbau und Betrieb / Weiterentwicklung"
- Geschäftsprozess "Mitglieder- und Anbietermanagement"
- Geschäftsprozess "Beziehungsmanagement"
- Geschäftsprozess "Wissensmanagement"
- Geschäftsprozess "Transaktionsmanagement"
- Geschäftsprozess "Management der Mitgliederprofile"
- Geschäftsprozess "Entertainment"
- Kritische Erfolgsfaktoren
- Literatur
HMD, Heft 224, April 2002
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