HMD 224, 39. Jahrgang, April 2002
Zahlungssysteme / E-Banking
Herausgeber: Heinz Sauerburger
Virtual Team Collaboration (VTC) als Schritt zur Etablierung von Knowledge Management
Wolfgang Stapf
Zusammenfassung
Im Umfeld von "E-Business" gewinnen Virtual Communities (VC) zunehmend an Bedeutung. Eine VC lässt sich als "virtuelles Geflecht aus regelmäßigen, stabilen und multilateralen Informations-, Kommunikations- und/oder Transaktionsbeziehungen zwischen Mitgliedern und Leistungsanbietern" definieren, das über einen zentralen Betreiber und Organisator (VCO) verknüpft ist und eine kollektive Identität auf Basis einer gemeinsamen Kultur aufweist. In einer sich immer schneller wandelnden Umwelt müssen VC aus einer dynamischen prozessorientierten Sicht betrachtet werden. Demzufolge sind für die Konzeption einer VC die Geschäftsprozesse zu identifizieren, zu analysieren und zu modellieren sowie für den Betrieb entsprechend umzusetzen. Insbesondere gilt dies für die Kerngeschäftsprozesse, die aus Sicht des VCO direkt Leistungen für Kunden (die Mitglieder bzw. Anbieter) der VC erbringen. Neben dem Aufbau und Betrieb bzw. Weiterentwicklung der VC sind dies folgende Geschäftsprozesse: Beziehungs-, Wissens- und Transaktionsmanagement sowie das Management der Mitgliederprofile und Entertainment. Für den Erfolg einer VC sind dabei (aus prozessorientierter Sicht) eine Reihe kritischer Erfolgsfaktoren zu beachten.
Inhaltsübersicht
- Einführung in Virtual Communities (VC)
- Definition
- Abgrenzung und Differenzierung
- Geschäftsprozesse
- Geschäftsprozess "Aufbau und Betrieb / Weiterentwicklung"
- Geschäftsprozess "Mitglieder- und Anbietermanagement"
- Geschäftsprozess "Beziehungsmanagement"
- Geschäftsprozess "Wissensmanagement"
- Geschäftsprozess "Transaktionsmanagement"
- Geschäftsprozess "Management der Mitgliederprofile"
- Geschäftsprozess "Entertainment"
- Kritische Erfolgsfaktoren
- Literatur





