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EAI-Konzepte als strategischer Wettbewerbsfaktor im Transformationsprozess bestehender IT-Infrastrukturen im Bankenumfeld |
Stefan Gröger |
Zusammenfassung
Die IT-Landschaften im Bankenbereich basieren immer noch in
wesentlichen Teilen auf historisch gewachsenen Legacy-
Anwendungen, die aus heutiger Sicht heraus in vielerlei
Hinsicht als ineffizient anzusehen sind. Enterprise
Application Integration verbindet eine Reihe interessanter
Konzepte, die geeignet sind, einen strukturierten
Transformationsprozess zur Überführung der derzeitigen
Systemlandschaft in eine neue globale Anwendungsarchitektur
zu unterstützen.
Intention des vorliegenden Artikels ist es, anhand eines
idealtypischen Transformationsprozesses einige
Hauptherausforderungen und architektonische Optionen zu
charakterisieren. EAI stellt in diesem Kontext nicht primär
einen technologiegetriebenen Ansatz dar. Vielmehr stellt EAI
ein breites Spektrum an Mechanismen zur Verfügung, um eine
durchgängigere Abbildung von Business-Workflows innerhalb der
IT zu erzielen und die Anwendungslandschaft so zu
strukturieren, dass über eine hohe Wiederverwendbarkeit von
Komponenten Synergien erzielt werden können.
Inhaltsübersicht
- Herausforderungen und strategische Zielsetzungen von EAI im Bankenumfeld
- Transformationsprozess der IT-Infrastruktur - Top-down-Strategie
- Strategische Anforderungen an die Zielarchitektur
- Evaluierung des Ist-Zustandes
- Ableitung eines Referenzmodells für die Architektur
- Migrationsplanung
- Transformationsprozess der IT-Infrastruktur - Bottom-up-Ansatz
- Prozess- und Business-Analyse
- Gestaltung der funktionalen Anwendungsarchitektur
- Technologische Optionen und Konzepte
- Auswahl geeigneter IT-Produkte im EAI-Umfeld
- Einsatzfelder für EAI-Produkte im Bankenumfeld
- Straight Through Processing
- Entkopplung von Backend und Middletier
- Real-Time-Marktdatenversorgung
- Fazit und Ausblick
HMD, Heft 225, Juni 2002
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