E-Government |
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Grenzen der elektronischen Abwicklung von Verwaltungsvorgängen |
Bernd Holznagel, Christoph Werthmann |
Zusammenfassung
Eine flächendeckende elektronische Abwicklung von
Verwaltungsvorgängen birgt Potenziale der Effizienz-,
Effektivitäts- und Qualitätssteigerung. Die Etablierung des
Electronic Government scheitert neben strukturellen Hürden
bisher aber an der geltenden Gesetzeslage. Obwohl die mit
entsprechenden Verwaltungsverfahrensvorschriften verbundenen
Schutzzwecke zumeist durch den Einsatz vorhandener
Technologien, wie insbesondere der elektronischen Signatur,
erfüllt werden können, sind die rechtlichen Regelungen bisher
immer noch auf das Medium Papier zugeschnitten. Mit dem
Entwurf eines dritten Gesetzes zur Änderung
verwaltungsverfahrensrechtlicher Vorschriften stehen jedoch
umfängliche Änderungen des Verwaltungsverfahrensgesetzes
(VwVfG) in Aussicht, die in Zukunft in weiten Bereichen die
vollständige elektronische Durchführung von
Verwaltungsverfahren ermöglichen werden.
Inhaltsübersicht
- Bedeutung von Electronic Government
- Blick in die Praxis
- Zweckmäßige Einsatzfelder
- Umsetzungsschwierigkeiten
- Bisherige Erfahrungen
- Rechtliche Möglichkeiten und Grenzen für die digitale Erledigung von Verwaltungsvorgängen
- Schriftformerfordernis im Verwaltungsverfahren
- Bekanntgabe und Zustellung von Verwaltungsakten
- Erfordernis der persönlichen Anwesenheit
- Literatur
HMD, Heft 226, August 2002
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