HMD 226, 39. Jahrgang, August 2002
E-Government
Herausgeber: Andreas Meier
Demokratisierung der Wissensgesellschaft und professioneller Staat
Birger P. Priddat
Zusammenfassung
Der gewachsene Wohlfahrtsstaat ist überfordert: Die Ansprüche steigen und es kann keine gerechte Leistungsverteilung mehr geben. Aus diesem Grund ist eine Reform des Sozialstaates notwendig, bei der die Bürger mehr Verantwortung übernehmen sollen.
Durch Interessengruppen, die lobbyistischen Einfluss auf den Politikprozess ausüben, entsteht eine 2nd Order Democracy, die den nicht organisierten Wählern verschlossen bleibt. Der Einsatz von E-Government soll dabei helfen, diese Asymmetrie des Einflusses zu beheben und ein neues Staatsmodell, den virtuellen Staat, zu realisieren.
Inhaltsübersicht
- Zur Reform des Sozialstaates
- Demokratisierung in einer Wissensgesellschaft
- Knowledge-driven Democracy
- 2nd Order Democracy: reformuliert
- E-Government
- Der Staat: virtualisiert
- Literatur






