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Daten lügen nicht - oder doch? Vorgehensweise zur Verbesserung der Datenqualität für Business Intelligence |
Ralf Schaarschmidt, Ulrich Herrmann |
Zusammenfassung
Zunehmend basieren wichtige Geschäftsentscheidungen auf aus
Daten gewonnenen Informationen. Die Methoden und Verfahren
des Business Intelligence schaffen hierfür den
organisatorischen und technischen Rahmen. Dabei ist die
Qualität der zugrunde liegenden Daten für die Verlässlichkeit
abgeleiteter Aussagen von zentraler Bedeutung. Aus
verschiedenen Gründen ist die Datenqualität in Unternehmen
häufig mangelhaft. Dieses Papier beschäftigt sich daher mit
der Verbesserung der Datenqualität als zentraler Aufgabe im
Rahmen von Business-Intelligence-Aktivitäten. Das Problem
schlechter Datenqualität und die Notwendigkeit ihrer
Verbesserung werden zunächst anhand einiger Beispiele
motiviert. Auf allgemeine Weise folgt die Formulierung von
Anforderungen an die Datenqualität. Vor diesem Hintergrund
wird eine Vorgehensweise zur Verbesserung der Datenqualität
beschrieben. Die Vorgehensweise gliedert sich in zwei Phasen.
Phase 1 beginnt mit der Untersuchung der Auswirkungen auf das
Geschäft und bewertet die Datenqualität, dann folgt in Phase
2 die Umsetzung einer Lösung. Darüber hinaus ist die
Initiierung strategischer Maßnahmen zur nachhaltigen
Sicherung der Datenqualität möglich. Die Anwendung der
Vorgehensweise wird mit Hilfe eines Fallbeispiels
vorgestellt.
Inhaltsübersicht
- Einleitung und Motivation
- Anforderungen an die Datenqualität
- Vorgehensweise zur Verbesserung der Datenqualität
- Untersuchung der Auswirkungen (Business Impact Evaluation)
- Bewertung der Datenqualität (Data Quality Evaluation)
- Umsetzung der Lösung (Solution Deployment)
- Strategische Initiativen (Strategic Data Quality Initiation)
- Fallbeispiel
- Ausblick
- Literatur
HMD, Heft 226, August 2002
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