Ubiquitous Computing |
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Wie smarte Dinge Prozesse unterstützen |
Thomas Schoch, Martin Strassner |
Zusammenfassung
Smarte Dinge besitzen ein großes Potenzial, um
Geschäftsprozesse zu verbessern. Anwendungsbeispiele findet
man schon heute in vielen Bereichen wie etwa der Logistik,
der Produktion oder dem Handel. Anhand dieser Beispiele lässt
sich zeigen, dass solche Anwendungen technisch machbar und
betriebswirtschaftlich sinnvoll sind. In vielen
Anwendungsfällen kommen Dinge zum Einsatz, die deshalb als
smart bezeichnet werden, weil sie mit Technologien zur
automatischen Identifikation, zur Lokalisierung bzw. mit
Sensortechnologien ausgestattet sind. Ausgehend von diesen
Schlüsseltechnologien lassen sich Anwendungsmöglichkeiten zur
Unterstützung bestimmter Aufgaben innerhalb des
Innovationsprozesses, des Supply Chain Managements, des
Customer Relationship Managements sowie der Hilfsprozesse
identifizieren. Hierbei beschreiben die Möglichkeiten zur
eindeutigen Identifikation, Ortsverfolgung,
Zustandsüberwachung sowie Notifikation Basisfunktionen
smarter Dinge. In Verbindung mit einer ubiquitären
Infrastruktur, die technologische und organisatorische
Komponenten umfasst, könnten smarte Dinge zukünftig die
Vision des Ubiquitous Computing verwirklichen.
Inhaltsübersicht
- Einführung
- Technologien für smarte Dinge
- Automatische Identifikation
- Lokalisierung
- Sensortechnologie
- Weitere technologische Treiber des Ubiquitous Computing
- Prozessauswirkungen smarter Dinge
- Anwendungsbeispiele
- Beispiel A: Kanban-Bestellsystem beim Automobilhersteller
- Beispiel B: Logistik verderblicher Waren im Handel
- Beispiel C: Kühlkettenmanagement beim Transport von Chemikalien
- Prozessmodell
- Basisfunktionen
- Aufgaben und Prozesse
- Betriebswirtschaftliche Auswirkungen
- Ausblick
- Literatur
HMD, Heft 229, Februar 2003
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