HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik

ISSN 1436-3011

19.03.2010


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Ubiquitous Computing

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Wie smarte Dinge Prozesse unterstützen

Thomas Schoch, Martin Strassner

Zusammenfassung

Smarte Dinge besitzen ein großes Potenzial, um Geschäftsprozesse zu verbessern. Anwendungsbeispiele findet man schon heute in vielen Bereichen wie etwa der Logistik, der Produktion oder dem Handel. Anhand dieser Beispiele lässt sich zeigen, dass solche Anwendungen technisch machbar und betriebswirtschaftlich sinnvoll sind. In vielen Anwendungsfällen kommen Dinge zum Einsatz, die deshalb als smart bezeichnet werden, weil sie mit Technologien zur automatischen Identifikation, zur Lokalisierung bzw. mit Sensortechnologien ausgestattet sind. Ausgehend von diesen Schlüsseltechnologien lassen sich Anwendungsmöglichkeiten zur Unterstützung bestimmter Aufgaben innerhalb des Innovationsprozesses, des Supply Chain Managements, des Customer Relationship Managements sowie der Hilfsprozesse identifizieren. Hierbei beschreiben die Möglichkeiten zur eindeutigen Identifikation, Ortsverfolgung, Zustandsüberwachung sowie Notifikation Basisfunktionen smarter Dinge. In Verbindung mit einer ubiquitären Infrastruktur, die technologische und organisatorische Komponenten umfasst, könnten smarte Dinge zukünftig die Vision des Ubiquitous Computing verwirklichen.

Inhaltsübersicht

  1. Einführung
  2. Technologien für smarte Dinge
    1. Automatische Identifikation
    2. Lokalisierung
    3. Sensortechnologie
    4. Weitere technologische Treiber des Ubiquitous Computing
  3. Prozessauswirkungen smarter Dinge
    1. Anwendungsbeispiele
      1. Beispiel A: Kanban-Bestellsystem beim Automobilhersteller
      2. Beispiel B: Logistik verderblicher Waren im Handel
      3. Beispiel C: Kühlkettenmanagement beim Transport von Chemikalien
    2. Prozessmodell
      1. Basisfunktionen
      2. Aufgaben und Prozesse
      3. Betriebswirtschaftliche Auswirkungen
  4. Ausblick
  5. Literatur

HMD, Heft 229, Februar 2003

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