HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik

ISSN 1436-3011

09.02.2010


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Ubiquitous Computing

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Systemlösungen für die Entwicklung adaptiver Anwendungen für mobile und ubiquitäre Infrastrukturen

Gerald Hübsch, Thomas Springer, Alexander Schill, Axel Spriestersbach, Thomas Ziegert

Zusammenfassung

Mobile Technologien (wie z.B. mobile Endgeräte, PDAs, Smartphones und drahtlose Netzwerke) sind heute Bestandteil vieler IT-Infrastrukturen. Die fortschreitende Entwicklung der Mikroelektronik, Kommunikationstechnik und der Materialwissenschaft ermöglicht immer kleinere Geräte mit vielfältigen Möglichkeiten zur Kommunikation und Integration mit dem Ziel, die Interaktion mit dem Menschen weiter zu vereinfachen und zu verbessern. Die Verschmelzung von Alltagsgegenständen und elektronischen Geräten zu so genannten ubiquitären Infrastrukturen wird die Komplexität und Heterogenität heutiger mobiler Infrastrukturen signifikant erhöhen und stellt damit eine erhebliche Herausforderung für die Anwendungsentwicklung dar.

Eine notwendige Voraussetzung, um die Anwendungsentwicklung mobiler und ubiquitärer Systeme effizient, finanzier- und gleichzeitig bedienbar zu halten, ist eine automatisierte Anpassung von Anwendungen an die Fähigkeiten der Endgeräte, deren Kommunikations- und Interaktionsmöglichkeiten sowie an den jeweiligen Benutzungskontext.

Im vorliegenden Beitrag werden eigene Adaptionsansätze für die dynamische Anpassung von Anwendungen beschrieben. Der Beitrag möchte vor allem Entscheidungen und Erfahrungen bei der Realisierung adaptiver Anwendungen vermitteln, auf mögliche Probleme hinweisen und Lösungen aufzeigen.

Inhaltsübersicht

  1. Einleitung
  2. Motivation und Ziele
  3. Verwandte Arbeiten
  4. Adaptionskonzepte
    1. Geräte- und zielsprachenunabhängige Inhaltsbeschreibung und Zielsprachentransformation
    2. Logische Dialogstrukturierung und semantische Adaption
    3. Darstellungs- und Bedienbarkeitsoptimierung
    4. Austausch und Aktualisierung von Kontextinformationen
  5. Realisierung der neuen Konzepte
    1. Die Dialog Description Language
    2. Das Adaptions-Framework
    3. Beispielanwendung
  6. Schlussfolgerung und Ausblick
  7. Literatur

HMD, Heft 229, Februar 2003

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