HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik

ISSN 1436-3011

02.09.2010


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Outsourcing - Grundüberlegungen aus wissenschaftlicher Sicht

René Riedl

Zusammenfassung

Eine Grundsatzfrage beim Outsourcing ist, welche IT- Funktionen für die Auslagerung an ein spezialisiertes Dienstleistungsunternehmen geeignet sind bzw. welche nicht. Die Transaktionskostentheorie gibt auf diese Frage Antwort. Der praktischen Anwendung dieses Analyseinstruments sind jedoch Grenzen gesetzt. Aus diesem Grund rückt die realitätsnahe Analyse und Gestaltung von vertraglichen Austauschbeziehungen beim Outsourcing immer mehr in den Mittelpunkt der Betrachtung. Die Prinzipal- Agenten-Theorie hat sich hierbei als wirksamer theoretischer Bezugsrahmen zur Analyse und Gestaltung solcher Austauschbeziehungen zwischen zwei Vertragspartnern erwiesen. Typische Problembereiche zwischen Leistungsgeber und Leistungsnehmer werden identifiziert, um dann Strategien zu deren Lösung zu entwickeln.

Inhaltsübersicht

  1. Transaktionskostentheorie
    1. Transaktionskostentheorie als Analyseinstrument
    2. Defizite der Transaktionskostentheorie
  2. Prinzipal-Agenten-Theorie
    1. Prinzipal-Agenten-Theorie als Analyseinstrument
      1. Hidden-Information-Problematik
      2. Hidden-Information-Lösungsstrategien
      3. Hidden-Action-Problematik
      4. Hidden-Action-Lösungsstrategien
      5. Hidden-Intention-Problematik
      6. Hidden-Intention-Lösungsstrategien
    2. Defizite der Prinzipal-Agenten-Theorie
  3. Literatur

HMD, Heft 230, April 2003

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