Neue Konzepte in der Softwareentwicklung |
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Softwareentwicklung auf Basis der Model Driven Architecture |
Thorsten Sturm, Marko Boger |
Zusammenfassung
Bereits seit der ersten Version der Unified Modeling
Language (UML) haben sich an der Frage, wie weit Modelle
im Softwareentwicklungsprozess eingesetzt werden können,
zahlreiche Diskussionen entzündet. Mit der Model Driven
Architecture (MDA) versucht die OMG nun selbst eine
Antwort zu geben. Das zentrale Element für den gesamten
Entwicklungsprozess ist demnach das Modell. Andere
Elemente, z.B. Dokumentation oder Quelltext, können durch
intelligente Abbildungsvorschriften daraus gewonnen
werden. Der Beitrag beschreibt, wie Softwareentwicklung
auf Basis der MDA aussehen kann. Neben den konzeptionellen
Vorschlägen der OMG wird betrachtet, wo die Praxis heute
steht, was zeitgemäße Werkzeuge leisten können, wie MDA-
basierte Entwicklung ablaufen kann und schließlich,
welchen Einfluss die anstehende Version 2.0 der UML
hierauf haben wird.
Inhaltsübersicht
- Von der UML zur MDA
- Model Driven Architecture
- Vom Modell zum Quelltext
- MDA in der Theorie
- ... und in der Praxis
- Werkzeugunterstützung für MDA
- Entwicklung einer Applikation mit MDA
- MDA in schwergewichtigen Prozessen
- ... und in leichtgewichtigen Prozessen
- UML 2.0 und MDA
- Erfolgsaussichten
- Literatur
HMD, Heft 231, Juni 2003
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