HMD 231, 40. Jahrgang, Juni 2003

Neue Konzepte in der Softwareentwicklung

Herausgeber: Heidi Heilmann, Susanne Strahringer

Softwareentwicklung auf Basis der Model Driven Architecture

Thorsten Sturm, Marko Boger

Zusammenfassung

Bereits seit der ersten Version der Unified Modeling Language (UML) haben sich an der Frage, wie weit Modelle im Softwareentwicklungsprozess eingesetzt werden können, zahlreiche Diskussionen entzündet. Mit der Model Driven Architecture (MDA) versucht die OMG nun selbst eine Antwort zu geben. Das zentrale Element für den gesamten Entwicklungsprozess ist demnach das Modell. Andere Elemente, z.B. Dokumentation oder Quelltext, können durch intelligente Abbildungsvorschriften daraus gewonnen werden. Der Beitrag beschreibt, wie Softwareentwicklung auf Basis der MDA aussehen kann. Neben den konzeptionellen Vorschlägen der OMG wird betrachtet, wo die Praxis heute steht, was zeitgemäße Werkzeuge leisten können, wie MDA- basierte Entwicklung ablaufen kann und schließlich, welchen Einfluss die anstehende Version 2.0 der UML hierauf haben wird.

Inhaltsübersicht

  1. Von der UML zur MDA
  2. Model Driven Architecture
    1. Vom Modell zum Quelltext
    2. MDA in der Theorie
    3. ... und in der Praxis
  3. Werkzeugunterstützung für MDA
  4. Entwicklung einer Applikation mit MDA
    1. MDA in schwergewichtigen Prozessen
    2. ... und in leichtgewichtigen Prozessen
  5. UML 2.0 und MDA
  6. Erfolgsaussichten
  7. Literatur
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