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International Financial Reporting Standard (IFRS) - neue Anforderungen an Standardsoftware |
Jürgen E. L. Meyer |
Zusammenfassung
Ab 2005 wird die Umstellung auf IFRS für viele Unternehmen
obligatorisch. Mit den neuen Rechnungslegungsvorschriften
werden einige inhaltliche, organisatorische und
softwaretechnische Änderungen notwendig. Der Beitrag
fokussiert auf die Konsequenzen, die bei der Erweiterung
der vorhandenen Software zu beachten sind. Die notwendigen
Funktionserweiterungen resultieren im Wesentlichen aus der
parallelen Buchführung, den Berichts- und
Dokumentationspflichten für Sicherungsgeschäfte, der
Erfolgsermittlung nach dem Umsatzkostenverfahren sowie
weiteren erforderlichen Berichten. Aus den Neuerungen nach
IFRS werden neue Anforderungen an ERP-Systeme abgeleitet.
Dabei werden konzeptionelle Lösungsansätze ebenfalls
aufgezeigt. Dem Autor ist heute keine Standardsoftware
bekannt, die alle Anforderungen lückenlos erfüllt. Für
jedes Unternehmen führt jedoch ein individueller
Anforderungsplan zur Klarheit über die Grenzen der aktuell
eingesetzten Software.
Inhaltsübersicht
- Dimensionen von IFRS
- Neue Anforderungen aufgrund der parallelen Rechnungslegung
- Parallele Rechnungslegung aus einem gemeinsamen Hauptbuch
- Kontenabschlussgruppen
- Buchen zwischen den Kontenabschlussgruppen
- Buchen von Differenzen
- Parallele Rechnungslegung unter Verwendung mehrerer (Haupt-)Bücher
- Buchen in mehreren (Haupt-)Büchern
- Integration der Finanzbuchhaltung
- Neue Anforderungen aufgrund von IFRS
- Ansatzvorschriften für Vermögenswerte und Schulden
- Bewertungsvorschriften unter IFRS
- Wertminderung von Vermögenswerten
- Langfristige Fertigungsaufträge
- Finanzinstrumente
- Abschlussbestandteile nach IFRS
- GuV nach dem Umsatzkostenverfahren
- Veränderungen des Eigenkapitals
- Kapitalflussrechnung (Cashflow-Rechnung)
- Segmentberichterstattung
- Umstellungsaspekte
- Literatur
HMD, Heft 233, Oktober 2003
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