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Die GDPdU und ihre Konsequenzen für die ASP-Dokumentenarchivierung |
Florian Kornprobst, Christian von Ehrenstein, Dirk Frosch-Wilke |
Zusammenfassung
Seit dem 1. Januar 2002 müssen alle Steuerpflichtigen ihre
originär digitalen und steuerlich relevanten Daten in
strukturierter Form für die Steuerprüfung elektronisch
verfügbar halten. Dieser Pflicht nachzukommen stellt viele
Unternehmen gerade im Hinblick auf die
Archivierungsanforderungen derzeit vor große Probleme.
Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Grundsätze
zum Datenzugriff und der Prüfbarkeit digitaler Unterlagen
(GDPdU) und ihre Konsequenzen für die IT-Systeme in den
Unternehmen. Im Rahmen der Archivierung elektronischer
Abrechnungen stellt das Outsourcing insbesondere für
kleine und mittelständische Unternehmen eine Alternative
zur Inhouse-Archivierung dar. Dies eröffnet geschäftliche
Perspektiven für Application Service Provider (ASP) im
Bereich der GDPdU-konformen Dokumentenarchivierung. Im
Beitrag werden drei verschiedene Lösungsansätze für ASP-
Archivanbieter dargestellt und jeweils aus Sicht des
outsourcenden Unternehmens und der Finanzverwaltung
bewertet.
Inhaltsübersicht
- Einleitung
- Neuerungen in der steuerlichen Betriebsprüfung
- Ausgangspunkt und Zielsetzung
- Betroffene Rechtsvorschriften
- Wesentliche Aspekte der GDPdU
- Zugriffsumfang und steuerrelevante Daten
- Zugriffsarten
- Archivierung
- Funktionsweise eines ASP-Archivs
- Grundsätzliche Geschäftsmodelle
- Datenübertragung zum Archivanbieter
- Archivierung der Daten
- Realisierung eines GDPdU-konformen ASP-Dokumentenarchivs
- GDPdU-konforme Archivierung der Daten
- GDPdU-konforme Datenbereitstellung
- Rückspielen der Daten in die Produktivsysteme
- CD-Erstellung für die Datenträgerüberlassung
- Direkte Prüfung auf dem ASP-Dokumentenarchiv
- Literatur
HMD, Heft 233, Oktober 2003
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