Web-Services |
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Web-Services als Basis neuer betriebswirtschaftlicher Konzepte |
Thomas Mattern |
Zusammenfassung
Nahezu alle großen Unternehmen stehen heute vor der
Herausforderung, bei steigendem Wettbewerbsdruck und
höheren Kundenanforderungen mit weniger Kapital
effizientere Ergebnisse zu erzielen. Für die IT-Abteilung
bedeutet das neben allgemeiner Kostenreduzierung, Systeme
zu bauen, die zukünftigen Anforderungen gewachsen sind und
die Geschäftsstrategie des Unternehmens optimal
unterstützen. Leider sieht in vielen Firmen die Realität
anders aus: Diversifizierte und teilweise veraltete
Technologien verhindern oft den flexiblen Umgang mit
Geschäftsprozessen. Wie können Unternehmen trotzdem ihre
Leistungsfähigkeit steigern, ohne das Budget unnötig zu
belasten, einen Mehrwert auf Basis vorhandener Systeme
generieren und dabei eine zukünftige IT-Infrastruktur zur
optimalen Unterstützung der Geschäftsprozesse aufbauen?
Die Antwort liegt in einer serviceorientierten Architektur
basierend auf Web-Services und offenen Standards. Der
folgende Beitrag beschäftigt sich mit der Entwicklung
serviceorientierter Architekturen auf Basis offener
Standards (Web-Services), der dafür benötigten
Technologieplattform (SAP NetWeaver) und den zugrunde
liegenden betriebswirtschaftlichen Konzepten. Anhand eines
Beispiels werden die Möglichkeiten der Effizienzsteigerung
beim Einsatz der Enterprise Services Architecture von SAP
diskutiert.
Inhaltsübersicht
- Historie der Enterprise Services Architecture - das Geschäft bestimmt die Technologie
- Ein Beispiel aus der Automobilindustrie
- Web-Services und die Enterprise Services Architecture
- Eine Technologieplattform ermöglicht die Enterprise Services Architecture
- Die Enterprise Services Architecture als Basis für Composite Applications
- Ein betriebswirtschaftliches Modell der Zukunft
- Literatur
HMD, Heft 234, Dezember 2003
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