HMD 234, 40. Jahrgang, Dezember 2003

Web-Services

Herausgeber: Hans-Peter Fröschle

Web-Services als Basis neuer betriebswirtschaftlicher Konzepte

Thomas Mattern

Zusammenfassung

Nahezu alle großen Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, bei steigendem Wettbewerbsdruck und höheren Kundenanforderungen mit weniger Kapital effizientere Ergebnisse zu erzielen. Für die IT-Abteilung bedeutet das neben allgemeiner Kostenreduzierung, Systeme zu bauen, die zukünftigen Anforderungen gewachsen sind und die Geschäftsstrategie des Unternehmens optimal unterstützen. Leider sieht in vielen Firmen die Realität anders aus: Diversifizierte und teilweise veraltete Technologien verhindern oft den flexiblen Umgang mit Geschäftsprozessen. Wie können Unternehmen trotzdem ihre Leistungsfähigkeit steigern, ohne das Budget unnötig zu belasten, einen Mehrwert auf Basis vorhandener Systeme generieren und dabei eine zukünftige IT-Infrastruktur zur optimalen Unterstützung der Geschäftsprozesse aufbauen? Die Antwort liegt in einer serviceorientierten Architektur basierend auf Web-Services und offenen Standards. Der folgende Beitrag beschäftigt sich mit der Entwicklung serviceorientierter Architekturen auf Basis offener Standards (Web-Services), der dafür benötigten Technologieplattform (SAP NetWeaver) und den zugrunde liegenden betriebswirtschaftlichen Konzepten. Anhand eines Beispiels werden die Möglichkeiten der Effizienzsteigerung beim Einsatz der Enterprise Services Architecture von SAP diskutiert.

Inhaltsübersicht

  1. Historie der Enterprise Services Architecture - das Geschäft bestimmt die Technologie
  2. Ein Beispiel aus der Automobilindustrie
  3. Web-Services und die Enterprise Services Architecture
  4. Eine Technologieplattform ermöglicht die Enterprise Services Architecture
  5. Die Enterprise Services Architecture als Basis für Composite Applications
  6. Ein betriebswirtschaftliches Modell der Zukunft
  7. Literatur
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