Web-Services |
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Integration von Web-Services in ein Kundenportal |
Freimut Bodendorf, Andreas Schobert |
Zusammenfassung
Unter der Annahme, dass nur eine Kombination von
Leistungen in einer bestimmten Nutzensituation den
Kundenbedarf befriedigen kann, rücken elektronische
Leistungsbündel statt einzelner Leistungen ins Zentrum der
Vermarktungsbemühungen [Engelhardt et al. 1993, S. 407].
Die Gestaltung der Bündel erfolgt i.d.R. auf der Basis
eines konkreten Kundenauftrags mit dem Ziel, durch die
Kombination von Teilleistungen den Kundennutzen zu erhöhen
und damit die Kundenbindung zu intensivieren. Durch die
gezielte Hinzunahme von Leistungen externer Anbieter lässt
sich das eigene Angebot erweitern, ohne alle Ressourcen
und Kompetenzen selbst vorhalten zu müssen [Schobert &
Bodendorf 2003, S. 153]. Neben Fragen der
organisatorischen Einbindung der externen
Leistungsanbieter sind vor allem Überlegungen zur
flexiblen Integration von Softwareapplikationen in das
Kundenportal anzustellen, um eine möglichst individuelle
Kombination von Anwendungsmodulen sicherzustellen. Zur
Erfüllung dieser Anforderungen werden in neuerer Zeit Web-
Services als geeignete Technologie diskutiert, die zur
Kombination verschiedener Softwarebausteine über
Programmiersprachen und Plattformgrenzen hinweg einsetzbar
sind (vgl. z.B. [Reichmayr 2003; Stearns & Piccinelli
2002]).
Inhaltsübersicht
- Web-Services als Instrument zur Kundenbindung
- Portale zur Integration von Web-Services
- Verarbeitung eines Kundenauftrags
- Fachliche Konfiguration von Servicebündeln
- Technische Abbildung der Konfiguration
- Orchestrierung von Web-Services
- Ansätze zur Orchestrierung
- Konzept des Prozessmodells
- Suche und Bindung von Web-Services
- Implementierung des Prozessmodells
- Suche der Web-Services
- Bindung der Web-Services
- Bewertung und Ausblick
- Literatur
HMD, Heft 234, Dezember 2003
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