IT-Sicherheit |
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Ein Reifegradmodell für das IT-Sicherheitsmanagement |
Christoph Thiel |
Zusammenfassung
Sicherheit ist Vertrauenssache. Kein Unternehmen kann es
sich heutzutage leisten, seinen Ruf und damit auch seine
Kunden aufgrund mangelnder Absicherung seiner
Informationsverarbeitung zu verlieren. Sein
IT-Sicherheitsmanagement sollte daher transparent, komplex
und zielgerichtet, aber auch schnell und kostengünstig
realisierbar sein. Wie umfassend aber definiert man
überhaupt IT-Sicherheitsmanagement? Wie überprüft man die
Qualität eines IT-Sicherheitsmanagements? Wie setzt man
sich Ziele und plant man Verbesserungen? Durch den starken
Einfluss menschlichen Verhaltens auf die
Informationsverarbeitung geht diese Thematik weit über technische
Fragestellungen hinaus. Ein Reifegradmodell für das
IT-Sicherheitsmanagement muss daher insbesondere auch
organisatorische und kulturelle Aspekte des Unternehmens
berücksichtigen. Sein Ziel ist es, nicht nur den aktuellen
Sicherheitszustand, sondern insbesondere die Fähigkeit des
Unternehmens, das erreichte Sicherheitsniveau zu halten
ggf. auszubauen, zu modellieren.
Im vorliegenden Text soll ein solches Reifegradmodell
vorgestellt werden. Dabei stehen jedoch weniger die
formale Beschreibung des Reifegradmodells und die
Auflistung von Prozessen und Unterprozessen und ihre
Eigenschaften in den jeweiligen Reifegraden im
Vordergrund, sondern die grundlegenden Vorstellungen bzgl.
IT-Sicherheit und die Sichtweisen auf das Sicherheitsmanagement,
die sich im Modell widerspiegeln.
Inhaltsübersicht
- Einleitung
- IT-Sicherheit
- IT-Sicherheit und Qualität
- IT-Risiken
- IT-Sicherheitsmanagement
- Gesamtheitliches IT-Sicherheitsmanagement
- IT-Sicherheitsmanagement-Prozess
- Das SMM-Reifegradmodell
- Literatur
HMD, Heft 236, April 2004
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