HMD 236, 41. Jahrgang, April 2004

IT-Sicherheit

Herausgeber: Michael Mörike

Sicherheit im E-Government

Reinhard Riedl

Zusammenfassung

Sicherheits-Engineering im E-Government hat viel mehr Facetten als die sichere Kommunikation zwischen Bürger und E-Government-Portal. In den nächsten Jahren wird es vor allem im Zusammenhang mit GAI (Government Application Integration) und G2G (Government-to-Government) notwendig werden, nationale Sicherheitsmodelle zu erstellen als Vorbedingung für nachhaltige E-Government-Investionen, wobei die Rollenkonzepte und behördenübergreifenden Ontologien von zentraler Bedeutung sein werden. Forschungsergebnisse zeigen, dass die vertrauenswürdige anonyme digitale Identität eine Option darstellt, elegant den Schutz der Privatsphäre zu implementieren, doch die Einlösung dieser Option ist eine politische Entscheidung.

Inhaltsübersicht

  1. Stakeholder im E-Government
  2. Zukünftige und aktuelle Herausforderungen
  3. Bürgerkontrolliertes E-Government und seine Grenzen
  4. Design von Sicherheitslösungen
    1. Ziele und Grundvoraussetzungen
    2. Gefahren
      1. Technische Gefahren
      2. Politische und administrative Gefahren
    3. Maßnahmen
      1. Modellierung
      2. Darstellungsstandards und Selbstfalsifizierung
      3. Monitoring
      4. Organisatorische und legislative Maßnahmen
  5. Anonymität versus intelligente Technologie
  6. Literatur
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