IT-Servicemanagement |
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Die gläserne IT - volle Transparenz bei Kosten und Leistungen der IT |
Stephan Eggenberger, Ralf Helbig, Ingo Klar |
Zusammenfassung
Im Laufe der Zeit hat die IT in den Unternehmen einen
Reifeprozess durchlaufen. Galt die IT anfangs
ausschließlich als Opportunity-Treiber, so gerät sie in
wirtschaftlich schwierigen Zeiten immer mehr unter
Rechtfertigungszwang. Die IT wird oft als unproduktiver
Kostenblock gesehen. Folglich wird das IT-Budget in vielen
Unternehmen in Frage gestellt und gilt als willkommener
Kürzungskandidat. Da die Dienstleistungen und der Beitrag
der IT zum Geschäftserfolg in der Regel kaum bekannt sind,
ist die IT diesem Trend oftmals hilflos ausgesetzt.
Der Artikel zeigt auf, wie ein Unternehmen seine IT-
Abteilung durchleuchten kann, um eine klare Vorstellung
von den erbrachten Dienstleistungen sowie eine volle
Kostentransparenz zu erreichen. Mit der an einem
durchgängigen Praxisbeispiel demonstrierten House-of-
Service-Quality-Methode werden Unternehmen in die Lage
versetzt, den Beitrag der IT am Unternehmenserfolg zu
analysieren und die dagegenstehenden Kosten zu bewerten.
Dies ermöglicht eine nachvollziehbare Kosten-Nutzen-
Analyse der IT-Dienstleistungen und damit eine Optimierung
der Effizienz und Effektivität der IT.
Das House of Service Quality ist dabei ein flexibler und
gleichzeitig konkreter Ansatz zur integrierten Umsetzung
der ITIL-Service-Delivery-Prozesse Service Level
Management und Financial Management.
Inhaltsübersicht
- Die Entwicklung der IT und deren Konsequenzen auf die Finanzen
- Der Weg zur gläsernen IT
- Service Level Management und Financial Management nach ITIL zur Schaffung von Transparenz in der IT
- Das House-of-Service-Quality-Modell
- Die Transparenz nutzen zur Optimierung der IT
- Optimierung der Effektivität der IT
- Optimierung der Effizienz der IT
- Optimierung der Struktur der IT
- Optimierung der IT durch Outsourcing
- Konsequenzen und Empfehlungen
- Literatur
HMD, Heft 237, Juni 2004
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