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Identity Management |
Horst Walther |
Zusammenfassung
Der Begriff Identity Management scheint sich zu
etablieren. Treiber ist die Absicht vieler Unternehmen,
automatisierte Geschäftsprozesse mit dem Internet als
Trägermedium einzurichten. Damit entspricht die
dualistische Einteilung der Netzwelt in internes Intranet
und externes Internet - mit speziellen Extranets als
Behelfskonstrukt für die externe Kommunikation - nicht
mehr den Anforderungen. Vielmehr bedarf es der
Implementierung eines ganzheitlichen Identity Manage-
ments, um so eine sichere und feingranulare
Zugriffssteuerung zu erreichen. Unternehmensü-bergreifende
Geschäftsprozesse werden am besten durch das Modell des
Federated Identity Managements unterstützt. Der mit dem
Überschreiten der Unternehmensgrenzen erforderliche Aus-
tausch standardisierter Sicherheitsinformationen stellt
neue Herausforderungen. Aktuelle Bestrebungen zur
Ressourcenvirtualisierung wie Web-Services oder Grid
Computing erhöhen den Handlungsdruck weiter. Parallel dazu
haben viele Marktangebote eine für einen unternehmens-
weiten Einsatz hinreichende Reife erlangt.
Amortisationsdauern, beispielsweise bei der Einführung von
User-Provisioning-Systemen, die unter zwei Jahren liegen,
lassen Investitionen in bestimmte Systeme auch in
wirtschaftlich schwierigen Zeiten als sinnvoll erscheinen.
Inhaltsübersicht
- Die Ausgangslage
- Die digitale Identität
- Prozesse des Identity Managements
- Komponenten des Identity Managements
- Federation - der nächste Schritt
- Ausblick
- Literatur
Dieses Heft ist vergriffen, d.h. nicht mehr lieferbar. Eine Neuauflage ist nicht geplant.
Die Beiträge aus diesem Heft sind jedoch noch separat und kostenpflichtig unter
www.genios.de erhältlich.
HMD, Heft 238, August 2004
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