Wettbewerbsvorteile durch IT |
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There's more to IT - vom Innovationspotenzial zur Innovationsfähigkeit |
Freimut Bodendorf, Susanne Robra-Bissantz, Christian Bauer |
Zusammenfassung
Wettbewerbsvorteile lassen sich nicht am Reißbrett
konstruieren. Sie erfordern als Grundlage
unternehmensspezifische Ressourcenkombinationen, die einen
besonderen Wert für den Kunden schaffen und in ihrer
Gesamtheit einmalig, d.h. nicht imitierbar, nicht
substituierbar und nicht transferierbar sind. Insbesondere
vor dem Hintergrund der Diffusionsgeschwindigkeit neuer
Informationstechnologien (IT) ist der Aufbau von rein
technologiebasierten Wettbewerbsvorteilen unmöglich, da
die Ressource IT isoliert betrachtet leicht imitierbar und
transferierbar ist.
Bedeutsam an neuer IT ist nicht die Technologie selbst,
sondern das von ihr erzeugte Innovationspotenzial im
unternehmerischen Umfeld. Je höher dieses ist, desto
größer wird die strategische Bedeutung der IT zum Aufbau
eines Wettbewerbsvorteils. Allerdings kann das
Innovationspotenzial nur in Kombination mit der
Innovationsfähigkeit eines Unternehmens genutzt werden.
Beide Ressourcen sind interdependent und über den
organisatorischen Lernprozess miteinander verbunden.
Inhaltsübersicht
- Motivation
- Wettbewerbsvorteile
- Marktorientierter Ansatz
- Ressourcenorientierter Ansatz
- Rolle der IT im Wettbewerbsumfeld
- Innovationspotenziale durch IT
- IT als Teil eines soziotechnischen Systems
- IT und Unternehmensstrategie
- Strategieentwicklung
- Strategieumsetzung
- Wettbewerbsvorteile durch Innovationsfähigkeit
- Aufbau von Innovationsfähigkeit
- Nachhaltigkeit von Wettbewerbsvorteilen
- Fazit
- Literatur
HMD, Heft 239, Oktober 2004
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