HMD 239, 41. Jahrgang, Oktober 2004
Wettbewerbsvorteile durch IT
Herausgeber: Hans-Peter Fröschle
There's more to IT - vom Innovationspotenzial zur Innovationsfähigkeit
Freimut Bodendorf, Susanne Robra-Bissantz, Christian Bauer
Zusammenfassung
Wettbewerbsvorteile lassen sich nicht am Reißbrett konstruieren. Sie erfordern als Grundlage unternehmensspezifische Ressourcenkombinationen, die einen besonderen Wert für den Kunden schaffen und in ihrer Gesamtheit einmalig, d.h. nicht imitierbar, nicht substituierbar und nicht transferierbar sind. Insbesondere vor dem Hintergrund der Diffusionsgeschwindigkeit neuer Informationstechnologien (IT) ist der Aufbau von rein technologiebasierten Wettbewerbsvorteilen unmöglich, da die Ressource IT isoliert betrachtet leicht imitierbar und transferierbar ist.
Bedeutsam an neuer IT ist nicht die Technologie selbst, sondern das von ihr erzeugte Innovationspotenzial im unternehmerischen Umfeld. Je höher dieses ist, desto größer wird die strategische Bedeutung der IT zum Aufbau eines Wettbewerbsvorteils. Allerdings kann das Innovationspotenzial nur in Kombination mit der Innovationsfähigkeit eines Unternehmens genutzt werden. Beide Ressourcen sind interdependent und über den organisatorischen Lernprozess miteinander verbunden.
Inhaltsübersicht
- Motivation
- Wettbewerbsvorteile
- Marktorientierter Ansatz
- Ressourcenorientierter Ansatz
- Rolle der IT im Wettbewerbsumfeld
- Innovationspotenziale durch IT
- IT als Teil eines soziotechnischen Systems
- IT und Unternehmensstrategie
- Strategieentwicklung
- Strategieumsetzung
- Wettbewerbsvorteile durch Innovationsfähigkeit
- Aufbau von Innovationsfähigkeit
- Nachhaltigkeit von Wettbewerbsvorteilen
- Fazit
- Literatur







