Wettbewerbsvorteile durch IT |
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Beyond Carr - und sie bewegt sich doch |
Thorsten Mieze |
Zusammenfassung
"Viele CEOs der [IT-]Industrie mögen mit der Vorgabe, dass
IT Business niemals voll entwickelt sein wird, weiterhin
in der Öffentlichkeit ihren 'Peter Pan' -Komplex ausleben.
Aber hinter den Kulissen demontieren sie ihr 'Neverland'
bereits Stück um Stück."
[Carr 2004]
Ein Jahr ist vergangen, seit der Harvard-Absolvent (M.A.)
und heute frei schaffende Autor Nicholas G. Carr in der
Maiausgabe des Harvard Business Review (HBR) 2003 sein
provokatives Essay "IT Doesn't Matter" veröffentlichte
[Carr 2003]. Ein Jahr, in dem aufgebrachte Kritiker aus
dem "Who´s who" der IT-Welt Sturm liefen gegen einen
augenscheinlichen Parvenü, gegen Ungerechtigkeit,
hintergründig schwache Argumentation, schlechte
Recherchearbeit und unzureichende Kenntnis der
kritisierten Materie. Ein Jahr, in dem zahlreichen
Berichten zufolge entscheidungsfreudige Manager als
Reaktion auf diesen Artikel, ungeachtet all seiner Kritik,
Informationstechnologie fortan mit neuen Augen sahen und
oft sogar ihre CIOs aus den eigenen Unternehmen
verbannten. Rückblickend erscheinen dem einen oder anderen
Beobachter einige Reaktionen abrupt und unüberlegt -
menschlich eben. Die streitenden Parteien jedoch beharren
auf ihren diametral entgegengesetzten Standpunkten. Heute
mehr denn je.
Inhaltsübersicht
- Einleitung - der Fluch des Carr
- Carrs Thesen - eine Analyse
- Seine Schlussfolgerungen
- Die Entwicklung von IT in Unternehmen
- Die eigentliche Diskussion ist also eine andere
- Schlussfolgerungen und Managementempfehlung
- Ausblick
- Literatur
HMD, Heft 239, Oktober 2004
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