Wettbewerbsvorteile durch IT |
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Serviceorientiertes IT-Management nach ITIL: Möglichkeiten und Grenzen |
Axel Hochstein, Rüdiger Zarnekow, Walter Brenner |
Zusammenfassung
Bei der Erreichung von Wettbewerbsvorteilen mit Hilfe von
IT spielt die Kundenorientierung der IT-Organisation eine
entscheidende Rolle. Die Transformation von einer
technologieorientierten IT-Abteilung zu einem
kundenorientierten IT-Dienstleister mit einer methodischen
Gestaltung der internen IT-Prozesse kann durch ein
serviceorientiertes IT-Management gewährleistet werden.
Dabei sollten weniger die verwendeten Technologien und
umzusetzenden IT-Projekte im Vordergrund stehen als
vielmehr die an den Endkunden bzw. Nutzer gelieferten IT-
Services. In den letzten Jahren zeigt sich ein zunehmendes
Interesse an Best Practices im Bereich des
serviceorientierten IT-Managements, insbesondere am De-
facto-Standard ITIL (IT Infrastructure Library) [Hochstein
& Hunziker 2003].
In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, welchen
konkreten Beitrag ITIL für das IT-Management liefern kann
und wo seine Möglichkeiten und Grenzen liegen. Für das
Lieferanten- und Portfoliomanagement sowie die
strategischen Bereiche des Entwicklungs-, Produktions- und
Kundenmanagements liefert die ITIL nur wenige, sehr
allgemeine Hinweise. Für die planerischen und steuernden
Bereiche des Entwicklungs-, Produktions- und
Kundenmanagements können Inhalte der ITIL dahingegen
intensiv genutzt werden. Allerdings ist auch hier eine
vollständige Abdeckung durch die ITIL nicht gegeben.
Inhaltsübersicht
- Serviceorientiertes IT-Management
- Inhalte und Granularitätsebenen der IT Infrastructure Library
- Die IT Infrastructure Library (ITIL)
- Granularität der ITIL-Module
- Einordnung der ITIL in ein serviceorientiertes IT-Management
- Fazit und Implikationen für das IT-Management
- Literatur
HMD, Heft 239, Oktober 2004
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