HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik

ISSN 1436-3011

09.02.2010


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Prozessmodellkennzahlen zur Unterstützung des Prozessmanagements

Andreas Dietzsch

Zusammenfassung

Mit der Implementierung prozessorientierter Strukturen wurde in der Schweizerischen Mobiliar im Jahr 1999 begonnen. Im Zusammenhang damit erfolgte die Dokumentation der Kerngeschäftsprozesse. Diese wurde primär zur Kommunikation der Prozesse sowie zur Formulierung der darauf basierenden Anforderungen an die Systemgestaltung genutzt.

Um den Nutzen der Modellbasis für die Aufgaben des Prozessmanagements zu erhöhen, wurde in 2002 mit der Entwicklung eines Konzepts begonnen, das auf der Grundlage von aus Prozessmodellen abgeleiteten Kennzahlen Hinweise für die Gestaltung der Geschäftsprozesse gibt. Dieses Kennzahlensystem, das derzeit aus acht Prozessmodellkennzahlen besteht (z.B. Transformationskomplexität, Koordinationsbedarf, Automatisierungsgrad), und seine Integration in die Instrumente des Prozessmanagements der Mobiliar werden im Beitrag vorgestellt.

Inhaltsübersicht

  1. Prozessmanagement in der Mobiliar
    1. Hintergrund
    2. Kernaufgaben und Umsetzung
    3. Methode der Prozessmodellierung
  2. Ansätze zur Messung von Geschäftsprozessen
    1. Messpunkte in Geschäftsprozessen
    2. Beispiele für Prozesskennzahlen
  3. Kennzahlen für Prozessmodelle
    1. Messpunkte in Prozessmodellen
    2. Prozessmodellkennzahlen
  4. Erfahrungen
  5. Literatur

HMD, Heft 241, Februar 2005

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