Business Engineering |
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Ansätze zur Bewertung alternativer Geschäftsprozessvarianten hinsichtlich der Durchlaufzeit |
Wolfgang Ibert, Michael Unterstein |
Zusammenfassung
Bei der Gestaltung von Geschäftsprozessen kommen oftmals
mehrere Alternativen in Betracht. Bei der Auswahl der
"besten Variante" kann das Kriterium der Durchlaufzeit
eine Rolle spielen. In diesem Beitrag werden anhand eines
einfachen Beispiels verschiedene Alternativen als
ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK) unter dem Kriterium
der minimalen Durchlaufzeit behandelt. Es werden Ansätze
zur Berechnung der Durchlaufzeit vorgestellt, die in der
Praxis mit dem ARIS Toolset bzw. auch unabhängig von
diesem Produkt genutzt werden können. "Sunk"-
Bearbeitungszeiten können in allen Ansätzen mit
berücksichtigt werden. Der Beitrag vermittelt somit
praktikable Instrumente zur Beurteilung der Optimalität
von Geschäftsprozessen unter dem Gesichtspunkt der
minimalen Durchlaufzeit.
Inhaltsübersicht
- Anwendungsgebiete der Prozessmodellierung
- Beispiel "Beantragung einer Hypothek"
- Syntax und Semantik von EPKs
- Metapher Prozessmappe
- Syntaktische und semantische Regeln
- Ansätze zur Berechnung der Durchlaufzeiten
- Pfadanalyse und Strukturblöcke
- Monte-Carlo-Simulation
- ARIS-Simulation
- Empfehlungen für die Nutzung in der Praxis
- Literatur
HMD, Heft 241, Februar 2005
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