HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik

ISSN 1436-3011

18.03.2010


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Ansätze zur Bewertung alternativer Geschäftsprozessvarianten hinsichtlich der Durchlaufzeit

Wolfgang Ibert, Michael Unterstein

Zusammenfassung

Bei der Gestaltung von Geschäftsprozessen kommen oftmals mehrere Alternativen in Betracht. Bei der Auswahl der "besten Variante" kann das Kriterium der Durchlaufzeit eine Rolle spielen. In diesem Beitrag werden anhand eines einfachen Beispiels verschiedene Alternativen als ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK) unter dem Kriterium der minimalen Durchlaufzeit behandelt. Es werden Ansätze zur Berechnung der Durchlaufzeit vorgestellt, die in der Praxis mit dem ARIS Toolset bzw. auch unabhängig von diesem Produkt genutzt werden können. "Sunk"- Bearbeitungszeiten können in allen Ansätzen mit berücksichtigt werden. Der Beitrag vermittelt somit praktikable Instrumente zur Beurteilung der Optimalität von Geschäftsprozessen unter dem Gesichtspunkt der minimalen Durchlaufzeit.

Inhaltsübersicht

  1. Anwendungsgebiete der Prozessmodellierung
  2. Beispiel "Beantragung einer Hypothek"
  3. Syntax und Semantik von EPKs
    1. Metapher Prozessmappe
    2. Syntaktische und semantische Regeln
  4. Ansätze zur Berechnung der Durchlaufzeiten
    1. Pfadanalyse und Strukturblöcke
    2. Monte-Carlo-Simulation
    3. ARIS-Simulation
  5. Empfehlungen für die Nutzung in der Praxis
  6. Literatur

HMD, Heft 241, Februar 2005

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