HMD 242, 42. Jahrgang, April 2005
Virtuelle Organisationen
Herausgeber: Heidi Heilmann, Hubert Österle, Rainer Alt
Virtuelle Organisationen im Kommunalbereich
Harald Mehlich, Jürgen Postler
Zusammenfassung
Virtuelle Organisationen im öffentlichen Bereich standen - im Unterschied zur Privatwirtschaft - bisher nicht im Mittelpunkt der Fachdiskussion. Im Umfeld des E-Government hat sich dies mittlerweile geändert: Virtuelle Organisationen im öffentlichen Sektor ziehen zunehmend die Aufmerksamkeit der Fachöffentlichkeit auf sich. Neben belastbaren Begrifflichkeiten mangelt es bisher auch an empirischen Befunden zur Erscheinungsvielfalt und quantitativen Verbreitung virtueller Strukturen im öffentlichen Bereich. Anhand eines - noch zu erhärtenden - Arbeitsbegriffs virtueller Kooperationsstrukturen im Kommunalbereich stellt der vorliegende Beitrag erste Zwischenergebnisse einer bundesweiten Online-Umfrage im Rahmen des laufenden BMBF-Forschungsprojektes KOVIUS vor. Aus dieser Felderschließungsstudie ergeben sich Anhaltspunkte zu Art und Verbreitungsformen virtueller Organisationen im öffentlichen Sektor sowie erste Hinweise auf fördernde und hemmende Umsetzungsbedingungen.
Inhaltsübersicht
- Ausgangslage
- Online-Umfrage zu virtuellen Kooperationsverbünden
- Virtuelle Arbeitsansätze im Urteil der Kommunen
- Verbreitung virtueller Kooperationen in den Kommunen
- Zunehmende Bedeutung des Internets bei der Umsetzung kooperativer Arbeitsstrukturen
- Offene Fragen
- Literatur





