HMD 243, 42. Jahrgang, Juni 2005

Supply Chain Management

Herausgeber: Knut Hildebrand

Kundenorientierung im Supply Chain Management durch Verbesserung der Termintreue

Ruth Melzer-Ridinger

Zusammenfassung

Liefertreue und kurze Lieferzeiten genießen als KPIs (Key Performance Indicator) im Supply Chain Management eine große Beachtung. Dennoch haben viele Unternehmen hier ein Verbesserungspotenzial hinsichtlich der Ergebnisqualität, das vor allem die Unternehmen erschließen müssen, die sich strategisch an dem Geschäftsmodell Mass Customization orientieren und die Customer Relationship Management (CRM) betreiben.

Das Supply Chain Management untersucht Ursachen für lange und unzuverlässige Lieferzeiten und setzt Instrumente ein, die die Qualität der Verfügbarkeitsprüfung und Lieferterminbestimmung verbessern, Störungen in der eigenen und unternehmensübergreifenden Prozesskette vermeiden, frühzeitig erkennen und wirksam bewältigen. Unsicherheit und Schwankungen des Bedarfs am Absatzmarkt werden nicht schicksalsergeben hingenommen, sondern mittels Instrumenten des Demand Managements reduziert, die Produktionsplanung löst sich von der starren Kostenorientierung und wird zur engpassorientierten Planung weiterentwickelt.

Inhaltsübersicht

  1. Kundenorientierte Messung der Termintreue
  2. Verbesserungspotenzial bei der Ergebnis- und Prozessqualität
  3. Ursachen für mangelnde Termintreue
  4. Instrumente zur Verbesserung der Termintreue
    1. Lieferterminbestimmung und Verfügbarkeitsprüfung
    2. Bewältigung von Störungen
      1. Akutes Störungsmanagement
      2. Entstörmanagement
  5. Literatur
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