Supply Chain Management |
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Architektur zur Unterstützung der verteilten Auftragsabwicklung von ABB |
Dimitrios Gizanis, Christine Legner, Hubert Österle, Tormod Solberg |
Zusammenfassung
Die schnelle, effiziente Bearbeitung von Kundenaufträgen
stößt häufig an ihre Grenzen, wenn verschiedene
Organisationseinheiten innerhalb eines Konzerns oder gar
externe Partner beteiligt sind. Mangelnder Kundenservice,
lange Durchlaufzeiten und Fehler sind die Folge. Der
Beitrag skizziert den Lösungsansatz der Asea Brown Boveri
(ABB) Gruppe zur Realisierung konzernweiter, integrierter
Auftragsabwicklungsprozesse. Er basiert auf einer
Auftragsabwicklungsschicht (Order-Management-Schicht,
OMS), die konzernweit Prozesse und Systeme in der
Auftragsabwicklung verbindet und als elementaren
Architekturbestandteil Services beinhaltet. Die OMS zeigt
die Grundzüge einer serviceorientierten Architektur (SOA),
die einerseits die Anpassungsfähigkeit von
Informationssystemen (IS) erhöht, anderseits die Kosten
für die Umsetzung neuer Geschäftsanforderungen senken
soll. Verschiedene Softwarehersteller wie i2, SAP oder
Yantra knüpfen mit Standardlösungen an das SOA-Konzept an,
um vorgefertigte Bausteine für die verteilte
Auftragsabwicklung zu liefern. Damit entstehen Lösungen,
die Alternativen zu den in der Unternehmenspraxis
vorherrschenden proprietären Lösungen darstellen.
Inhaltsübersicht
- Systemarchitektur für die verteilte Auftragsabwicklung
- Herausforderungen
- Architekturalternativen
- Der Einsatz einer Order-Management-Schicht (OMS) bei der ABB-Gruppe
- Zielsetzungen der ABB-Gruppe
- Bestandteile der OMS
- Systemarchitektur der OMS
- Anwendung der OMS in der Ersatzteillogistik von ABB Robotics
- Ausgangslage vor Nutzung der OMS
- Implementierte Lösung auf Basis der OMS
- Allgemeiner Projektnutzen
- Nutzen der OMS
- Standardlösungen für die Implementierung einer OMS
- Folgerung
- Literatur
HMD, Heft 243, Juni 2005
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