HMD 243, 42. Jahrgang, Juni 2005
Supply Chain Management
Herausgeber: Knut Hildebrand
Einführung des SAP APO bei der Isover G+H AG
Marc Hoppe
Zusammenfassung
Die Isover G+H AG hat ihre Beschaffungs-, Produktions- und Distributionsprozesse optimiert sowie eine standardisierte wartungsfreundliche IT-Infrastruktur etabliert. Mit SAP Advanced Planner & Optimizer (SAP APO) ist es Isover gelungen, die Zahl der benötigten Eigenentwicklungen und Zusatzprogrammierungen auf ein Minimum zu reduzieren. So konnten zum Beispiel die in SAP R/2 benötigten rund 2.000 ABAP-Reports ersetzt werden. Das Unternehmen steuert heute die gesamte Supply Chain mit SAP APO. Eingesetzt werden die globale Verfügbarkeitsprüfung (ATP), Absatzplanung (DP), Produktions- und Feinplanung (PP/DS) und Supply Network Planning (SNP), die sowohl untereinander als auch mit SAP R/3 integriert sind. Beide Lösungen, SAP R/3 und SAP APO, wurden zusammen mit dem Beratungsunternehmen SAP Systems Integration AG (SAP SI) eingeführt.
Inhaltsübersicht
- Ausgangssituation
- Die Planung der SCM-Lösung
- Schnelligkeit entscheidet über Geschäftserfolg
- Ist SAP APO die richtige Lösung?
- Die Funktionsweise der einzelnen Module und das Zusammenspiel mit SAP R/3
- Effiziente Nachschubsteuerung
- Reichweite bestimmt Ziellagerbestand
- Zeitnahe Absatzprognose
- Auftragsbezogene Produktion
- Verfügbarkeitsprüfung in Echtzeit
- Einführung der Lösung und Erfahrungen
- Implementierung als "Big Bang"
- Erfahrungen im Alltag
- Literatur





