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Branchenplattform TecCom im Automotive Aftermarket |
Johannes Schweickert |
Zusammenfassung
Welcher Autofahrer möchte im Reparaturfall gerne länger
als zwingend notwendig auf sein Fahrzeug verzichten?
Sichere Fahrzeugdiagnose, richtige Ersatzteilauswahl sowie
termin- und preisgerechte Reparatur sind die Erwartungen,
die jeder Kunde an seine Autowerkstatt hat. Insbesondere
für die freien Werkstätten, die Kfz-herstellerunabhängig
alle Fahrzeugmarken warten und reparieren, steigen die
Herausforderungen mit der schier unüberschaubaren Vielfalt
der Fahrzeugmarken und Modelle stetig. Schlüssel des
Erfolgs sind zuverlässige, einfach zu bedienende Systeme,
die die gesamte Wertschöpfungskette vom Teilehersteller
über den Großhandel bis zur Werkstatt unterstützen. Einen
unverzichtbaren Beitrag leisten hier
unternehmensübergreifende IT-Anwendungen für
standardisierte Fahrzeuginformationen und Bestellprozesse.
So entwickelte sich im freien Kfz-Ersatzteilgeschäft,
gestützt auf reale Betreibergesellschaften, eine
unternehmensübergreifende Zusammenarbeit in virtuellen
Organisationen - mit ganz realen Auswirkungen auf uns
Autofahrer, damit wir abends unser Fahrzeug wieder aus der
Werkstatt abholen können. Der vorliegende Beitrag
beschreibt die praktische Bedeutung der Branchenplattform
TecCom und erläutert die internationale Einführung am
Beispiel der Robert Bosch GmbH. Für spezifische technische
Fragen stehen interessierten Lesern die Mitarbeiter der
TecCom GmbH (www.teccom-eu.net) für weiterführende
Informationen zur Verfügung.
Inhaltsübersicht
- Kennzeichen des Automotive Aftermarket
- Unternehmensübergreifende Zusammenarbeit im Automotive Aftermarket
- Einsatz und Funktionen von TecCom
- Infrastruktur der TecCom-Plattform
- Die TecCom GmbH und ihre Rahmenbedingungen
- Das Geschäftsmodell
- Neue Entwicklungen
- Einsatz von TecCom bei Bosch
- TecCom-Rollout-Projekte bei Bosch
- Literatur
HMD, Heft 244, August 2005
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