Outsourcing |
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Kennzahlenbasiertes Qualitätsmanagement in einer Outsourcing-Beziehung |
Edward Bernroider, Stefan Koch |
Zusammenfassung
Durch die zunehmende Verbreitung des IT- und
Geschäftsprozess-Outsourcings gewinnt das Management der
Outsourcing-Beziehungen an Bedeutung. Die ausgelagerten
Prozesse sind auf Grundlage eines von allen Beteiligten
akzeptierten Qualitätsbegriffs durch Standards und
Prozeduren zur Qualitätssicherung und -kontrolle zu
begleiten. Der Beitrag zeigt anhand einer Fallstudie im
öffentlichen Bereich auf, wie ein entsprechendes
Qualitätsmanagementsystem entwickelt werden kann. Dazu
gehören ein Kennzahlensystem mit Hinweisen zur
Datenerhebung, Rollenmodelle und Eskalationsmechanismen.
Der praxisorientierte Entwurf basiert auf in der Literatur
zu findenden Konzepten und Standards: Beispielsweise wird
die IT Infrastructure Library (ITIL) als Basis für die
Grundstruktur des Systems herangezogen. Das
Kennzahlensystem selbst ist nicht als statische Einheit
definiert, sondern kann mittels entsprechender Mechanismen
dynamisch angepasst und optimiert werden, um auch
langfristig eine effiziente Lösung zu gewährleisten.
Inhaltsübersicht
- Qualitätsmanagement im Outsourcing: Eine Fallstudie
- Ausgangssituation
- Problem- und Zielstellung
- QM-Systemanforderungen und -Prioritäten
- Entwurf des Kennzahlensystems
- ITIL als Grundlage
- Incident Management
- Problem Management
- Change und Release Management
- Service Level Management
- Availability und Continuity Management
- Security Management
- Configuration Management
- Metametriken zur QM-Systementwicklung
- Datenerhebung und -speicherung
- Rollenmodell und Eskalationsmechanismen
- Umsetzung und Übertragung des vorgestellten Konzepts
- Literatur
HMD, Heft 245, Oktober 2005
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