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CMMI zur Lieferantenauswahl - Bewertung von Assessmentergebnissen |
Ralf Kneuper |
Zusammenfassung
Um als Lieferant Kompetenz gegenüber einem potenziellen
Auftraggeber nachzuweisen, nutzen vor allem indische und
osteuropäische Lieferanten häufig den in einem CMMI-Assessment erreichten Reifegrad. Der Beitrag beschreibt,
worauf man als Außenstehender, z.B. als potenzieller
Auftraggeber, achten sollte, wenn man das Ergebnis eines
solchen Assessments als Nachweis der Kompetenz vorgelegt
bekommt. Es werden eine Reihe von Fragen formuliert (z.B.
zur Qualifikation des Assessmentleiters oder zum Umfang
des Assessments), anhand derer eine Bewertung der
Assessmentergebnisse erfolgen kann. Gleichzeitig gibt der
Beitrag auch einige Hinweise, worauf Unternehmen, die
selbst ein Assessment planen, achten sollten, insbesondere
bei der Auswahl des Assessmentleiters. Der Schwerpunkt des
Beitrags liegt auf CMMI und CMM, allerdings werden
punktuell auch vergleichbare Modelle wie ISO 15504 (SPICE)
und ISO 9001:2000 betrachtet.
Inhaltsübersicht
- Nutzung von CMMI bei der Lieferantenauswahl
- CMMI und Assessments
- Varianten des CMMI
- SCAMPI, ISO 15504 und andere Assessmentmethoden
- Fragen zur Bewertung von Assessmentergebnissen
- Fragen zum Assessmentleiter
- Fragen zum Assessmentumfang
- Fragen zur kontinuierlichen Verbesserung
- Potenziale und Risiken der Lieferantenauswahl auf Basis der Prozessreife
- Literatur
HMD, Heft 246, Dezember 2005
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