IT-Governance
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Integration von ITIL und Computervalidierung in der Pharmabranche am Beispiel Change Management |
Volker Nissen |
Zusammenfassung
Für Pharmaunternehmen ist die Berücksichtigung
regulatorischer Anforderungen der Computervalidierung im
ITIL Change Management eine zwingende Notwendigkeit, deren
Nichtbeachtung zu gravierenden ökonomischen Konsequenzen
führen kann. Das Change Management profitiert dabei von
einer klaren, prozessorientierten Struktur der
Validierungsdokumentation, bei der das validierte IT-System, in einzelne Systemprozesse zerlegt, betrachtet
wird. ITIL-Grundsätze und Erfordernisse der
Computervalidierung ergänzen sich gut. ITIL gibt relativ
präzise Hinweise für die Gestaltung der organisatorischen
Seite des Change-Prozesses. Die Integration mit einem
Validierungsansatz stellt hingegen sicher, dass der
validierte Status und damit die Qualität des IT-Systems
erhalten bleibt. An den Change Manager werden durch die
zusätzlichen Erfordernisse aus der Computervalidierung
sehr hohe fachliche und zeitliche Anforderungen gestellt.
Es empfiehlt sich, ihn daher durch ein Change Assessment
Team und zusätzliche Validierungsexperten im
Implementierungsteam zu entlasten. Erhebliche Anpassungen
am ITIL-Prozess sind daneben in den Bereichen
Risikoanalyse, Test und Dokumentation erforderlich.
Inhaltsübersicht
- Einführung
- Computervalidierung in der Pharmabranche
- Regulatorische Grundlagen
- Umsetzung mittels des V-Modells nach GAMP
- Integration von ITIL und Computervalidierung
- Change Management nach GAMP
- Der ITIL-Prozess Change Management
- Der kombinierte Change-Management-Prozess - Erfahrungen und Empfehlungen
- Literatur
HMD, Heft 250, August 2006
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