eHealth
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Softwareagenten in der Krankenhauslogistik - ein Ansatz zur effizienten Ressourcenallokation |
Christoph Niemann, Torsten Eymann |
Zusammenfassung
Unter wachsendem Kostendruck gewinnt in Krankenhäusern der
effiziente Einsatz aller verfügbaren Ressourcen stetig an Bedeutung.
Eine technische Möglichkeit zur Optimierung des Ressourceneinsatzes
in Klinikumgebungen bieten Softwareagenten, die Informationen einer
verteilten, allgegenwärtigen Sensorik aufnehmen und verarbeiten.
Änderungen in der physischen Welt ziehen automatisch Änderungen in
der logischen Welt nach sich und verhindern so Inkonsistenzen.
Dieser Artikel stellt das Projekt EMIKA (echtzeitgestützte mobile
Informationssysteme in Krankenhaus-Anwendungen) vor, das die
Terminplanung in Krankenhäusern in Echtzeit unterstützen soll. So
lässt sich die Auslastung kostspieliger Ressourcen in einer Klinik
verbessern, indem unnötige Leerlaufzeiten vermieden werden. Die
technischen Visionen des Ubiquitous Computing und der
Softwareagenten treffen damit auf eine klinische Anwendungsumgebung,
die ihren eigenen wirtschaftlichen und medizinischen
Gesetzmäßigkeiten unterliegt. Das Artefakt bietet damit eine
Möglichkeit, die technischen Visionen zu diskutieren und Chancen,
Potenziale, Risiken und Schwächen der Technologieentwicklung an
einem konkreten Beispiel zu beleuchten.
Inhaltsübersicht
- Einleitung
- Mobilität in Krankenhäusern
- RFID zur Gewinnung von Kontextinformation
- Architektur des EMIKA-Systems
- Softwareagenten zur Unterstützung der Krankenhauslogistik
- Agenten auf stationären Endgeräten
- Agenten auf mobilen Endgeräten
- Marktbasierte Verhandlungen zur Terminplanung
- Budget der Verbraucher
- Preis der Anbieter
- Verhandlung zwischen den Agenten
- Evaluationskriterien
- Durchlaufzeit als Zielgröße
- Auslastung der Ressourcen als Zielgröße
- Diskussion und Ausblick
- Literatur
HMD, Heft 251, Oktober 2006
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