Social Software
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Social Software als organisatorisches Phänomen - Einsatzmöglichkeiten in Unternehmen |
Ayelt Komus |
Zusammenfassung
Social Software gewinnt aufgrund beeindruckender Erfolge immer mehr
Beachtung. Dabei stehen nicht die Softwareapplikationen, sondern
vielmehr komplexe soziotechnische Systeme im Vordergrund.
Betrachtet man Social-Software-Systeme auf Basis organisationstheoretischer Ansätze, so zeigt sich, dass klassische
Organisationsansätze versagen, während modernere Ansätze Hinweise
zum Verständnis der hohen Systemleistung von Social-Software-Systemen geben. Die Potenziale von Social-Software-Systemen lassen
sich auch auf die Nutzung in Unternehmen übertragen.
Projektmanagement, Geschäftsprozessentwicklung,
Produktdokumentation, Produktentwicklung u.v.a. lassen sich durch
Social-Software-Ansätze sinnvoll unterstützen. Schlüssel für die
erfolgreiche Übertragung in Unternehmen ist dabei nicht nur die
technische, sondern auch die organisatorische und kulturelle
Übertragung der Erfolgsfaktoren der Social Software. Gelingt die
Einführung von Social-Software-Konzepten in Unternehmen, so verheißt
dies kulturelle Veränderungen, die in ihrer positiven Wirkung über
das ursprüngliche Anwendungsfeld hinausgehen können.
Inhaltsübersicht
- Gemeinsamkeiten von Social-Software-Systemen
- Organisatorische Erklärungsansätze
- Nutzung von Social-Software-Konzepten in Unternehmen
- Projektmanagement
- Geschäftsprozessmanagement
- Verfahrensanweisungen, Gebrauchsanleitungen, Dokumentationen, Ratgeberplattformen
- Ideenmanagement und betriebliches Vorschlagswesen
- Produktentwicklung
- Customer Relationship Management
- Kommunikation
- Anwendungsfelder für Social-Software-Konzepte
- Nutzenpotenziale in Unternehmen
- Einsatz im Informationsmanagement
- Chancen und Herausforderungen
- Literatur
HMD, Heft 252, Dezember 2006
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