Serviceorientierte Architekturen (SOA)
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IT-Management serviceorientierter Architekturen |
Andreas Schmietendorf |
Zusammenfassung
Mit einer serviceorientierten Architektur (SOA) geht die strikte
Forderung einher, das IT-Servicemanagement entsprechend den
Geschäftsfunktionen der unterstützten Geschäftsprozesse
auszurichten. Es gilt, die im Rahmen einer Applikation genutzten
Services jederzeit identifizieren zu können, um in der Lage zu sein,
strategisch, planerisch und operativ auf Änderungsbedürfnisse zu
reagieren. Dabei spielt die Zeitdauer, in der Services innerhalb
einer Anwendung eingebunden bzw. abgeschaltet werden können, eine
entscheidende Rolle in der Differenzierung zum Mitbewerber.
Insbesondere die geringere Bindung an einen IT-Provider stellt einen
wichtigen Vorteil einer SOA gegenüber klassischen Architekturen dar.
Ebenso erfordert eine SOA eine stärkere Berücksichtigung des IT-Servicemanagements
im Rahmen der Serviceentwicklung, denn dort
werden die Grundlagen für eine derartige Flexibilität gelegt. Eine
wesentliche Voraussetzung zur SOA-Implementierung bezieht sich auf
die Integrierbarkeit der verwendeten Servicemanagementlösungen. Nur
wenn diese über offene und standardisierte Schnittstellen mit
geringem Aufwand eingebunden werden können, kann tatsächlich auf "ad
hoc" genutzte Serviceangebote im Sinne eines ITIL-konformen
Managements reagiert werden.
Inhaltsübersicht
- Einführung
- Infrastrukturkomponenten einer SOA
- Enterprise Service Bus (ESB) als Kommunikationsbackbone
- SOA-Management mithilfe eines Servicecenters
- Auswirkungen auf den Betrieb
- ITIL-konformes Management einer SOA
- Der Servicebegriff im Kontext von ITIL
- SOA aus Sicht des Service Support
- SOA aus Sicht des Service Delivery
- Web-Service-Spezifikationen zum Servicemanagement
- Literatur
HMD, Heft 253, Februar 2007
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