Web 2.0
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Implementierung von Regelkreisen in Geschäftsmodellen für Web 2.0-Publikumsdienste |
Jürgen Karla |
Zusammenfassung
Der Begriff Web 2.0 hat sich mittlerweile im allgemeinen
Sprachgebrauch durchgesetzt. Der vorliegende Beitrag liefert eine
Begriffsbestimmung und orientiert sich an den in den
Geschäftsmodellen implementierten Regelkreisen. Diese finden sich im
Marktmodell im Rahmen der gezielten Bearbeitung von Nischenmärkten.
Im Leistungserstellungs- und -angebotsmodell spiegeln sich
Regelkreise in der Idee der Perpetual-Beta-Versionen wider. Im
Rahmen des Beschaffungsmodells sind die Nutzer regelmäßig stark
eingebunden, insofern finden sich hier insbesondere soziale
Regelkreise, z.B. in der gegenseitigen Bewertung von User Generated
Content. Die Erlösmodelle bieten beispielsweise den werbetreibenden
Unternehmen Regelkreise zur Erfolgsmessung an. Für alle Teilbereiche
ist als Erfolgsfaktor eine marktrelevante Größe der Web
2.0-Communities zu nennen - es handelt sich demnach häufig um "The
Winner takes it all"-Märkte.
Inhaltsübersicht
- Einleitung
- Begriffsabgrenzung
- Analyse der Geschäftsmodellkomponenten
- Marktmodell
- Leistungserstellungs- und Leistungsangebotsmodell
- Beschaffungsmodell
- Distributionsmodell
- Erlösmodell
- Regelkreise als Erfolgsfaktoren für Web 2.0-Publikumsdienste
- Literatur
HMD, Heft 255, Juni 2007
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