Web 2.0
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Unternehmerische Wertschöpfung im Web 2.0 |
Oliver Bohl, Shakib Manouchehri, Udo Winand |
Zusammenfassung
Web 2.0-Anwendungen erfreuen sich bei privaten Nutzergruppen einer
zunehmenden Beliebtheit. Unternehmen vermissen jedoch eine adäquate
Charakterisierung von Potenzialen und Effekten der propagierten
Anwendungen auf die unternehmerische Wertschöpfung. Diesem
Spannungsfeld nimmt sich der vorliegende Beitrag an. Im Mittelpunkt
des Interesses stehen Unternehmen, die Veränderungen ihrer
Wertschöpfung durch die Nutzung entsprechender Angebote erwarten.
Die Untersuchung umfasst sowohl die interne Wirkung (u.a. durch die
zunehmende Vernetzung, die Vereinfachung der Kommunikation, durch
Netzwerkeffekte sowie durch die steigende Nutzerbeteiligung) als
auch die externen Effekte (Prosumenten, Mashups etc.) des Einsatzes
von Web 2.0. Ein wesentliches Ziel ist es, Paradigmen des Web 2.0
durch eine Gegenüberstellung mit generellen Trends, die auf die
Wertschöpfung in Unternehmen Einfluss haben, auf ihre Potenziale zur
Unterstützung oder zur Konterkarierung dieser Trends hin zu
untersuchen. Zu diesem Zweck werden nach einer Definition
grundlegender Begriffe wesentliche Trends und ihre Entsprechungen im
Web 2.0 anhand dreier Submodelle von Geschäftsmodellen diskutiert.
Darauf aufbauend wird detailliert auf Chancen und Risiken der
unternehmerischen Anwendung von Web 2.0-Paradigmen eingegangen.
Inhaltsübersicht
- Web 2.0: Paradigmen und Geschäftsmodelle
- Trends im Web 2.0
- Marktmodell-orientierte Betrachtungen
- Aktivitätenmodell-orientierte Betrachtungen
- Kapitalmodell-orientierte Betrachtungen
- Chancen und Risiken der unternehmerischen Anwendung von Web 2.0
- Fazit
- Literatur
HMD, Heft 255, Juni 2007
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