Web 2.0
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Web 2.0-Entwicklung - ewige Beta-Version |
Volker Hoyer, Christoph Schroth, Katarina Stanoevska-Slabeva, Till Janner |
Zusammenfassung
Eine neue Generation von internetbasierten Community-Plattformen wie
YouTube, Flickr oder del.icio.us hat in den letzten Jahren großes
Interesse in Forschung und Industrie hervorgerufen. Diese
Plattformen beziehen den Nutzer als zentralen Teil des
Applikationsdesigns explizit mit ein und prägen einen neuen Trend in
der Entwicklung von Web-Anwendungen. Zahlreiche Funktionalitäten,
die exakt den Bedürfnissen der Nutzer entsprechen, können so
bereitgestellt und kontinuierlich weiterentwickelt werden. Dem
Paradigma der ewigen Beta-Version entsprechend, stellen Web 2.0-basierte
Anwendungen keine statischen Softwareartefakte mehr da.
Sie sind vielmehr dezentrale Dienste, die sowohl von Nutzern als
auch von Betreibern ständig angepasst werden können. Die
fortwährende Anpassung von Web 2.0-Plattformen stellt insbesondere
an den Entwicklungsprozess neue Anforderungen. Durch Anwendung von
klassischen Methoden der Softwareentwicklung können diese nicht
erfüllt werden. Dieser Artikel beschreibt damit verbundene
Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze und illustriert diese
mit zahlreichen Beispielen.
Inhaltsübersicht
- Motivation
- Herausforderungen der Web 2.0-Serviceentwicklung
- Vorgehensmodell
- Entwicklungsparadigma und Softwarearchitektur
- Management
- Serviceentwicklungsmodell in der Web 2.0-Ära
- Zusammenfassung und Ausblick
- Literatur
HMD, Heft 255, Juni 2007
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