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Eine neue DIN-Norm zum Projektmanagement: Eine kritische Analyse aus Sicht der Wirtschaftsinformatik |
Frederik Ahlemann |
Zusammenfassung
Seit den 60er-Jahren gibt es eine Normenreihe des Deutschen
Instituts für Normung (DIN), die Begriffe, Verfahren und Systeme des
Projektmanagements standardisiert. Diese Normenreihe wurde 1987
mehrheitlich zum letzten Mal aktualisiert [DIN 69900a, DIN 69900b,
DIN 69901, DIN 69902, DIN 69903, DIN 69904, DIN 69905] und kann
damit angesichts der Weiterentwicklung der
Projektmanagementdisziplin als veraltet angesehen werden. Aus diesem
Grund liegt derzeit ein vollständig überarbeiteter und erweiterter
Normvorschlag beim DIN vor. Der vorliegende Beitrag erläutert diesen
Vorschlag, vergleicht ihn mit anderen Standards für das
Projektmanagement und hinterfragt seinen Nutzen für die Praxis der
Wirtschaftsinformatik. Der Beitrag arbeitet heraus, dass der Entwurf
zwar einen signifikanten Fortschritt darstellt, aber aufgrund seines
Umfangs und seiner Beschränkung auf den deutschen Sprachraum nur für
bestimmte Projektszenarien geeignet ist.
Inhaltsübersicht
- Handlungsbedarf in der deutschen Projektmanagementnormung
- Struktur und Inhalte des Normvorschlags
- Genereller Aufbau
- Begriffe
- Methoden
- Prozesse
- Datenmodell
- Vergleich mit weiteren Projektmanagementstandards
- Project Management Body of Knowledge (PMBOK)
- ISO 10006: Qualitätsmanagement in der Projektabwicklung
- International Project Management Competence Baseline (ICB)
- PRINCE2
- Gegenüberstellung
- Kritische Würdigung aus Sicht der Wirtschaftsinformatik
- Einsatzbereiche
- Nutzeffekte
- Literatur
HMD, Heft 255, Juni 2007
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