Enterprise Content Management
|
|
Technologien und Trends für Wissensarbeit und Wissensmanagement |
Siegfried Reich, Wernher Behrendt |
Zusammenfassung
Sowohl Menge als auch Vielfalt der täglich in Unternehmen
zu bearbeitenden Inhalte sind ständig im Steigen
begriffen. Zusätzlich fließen über immer mehr Kanäle
Informationen in unterschiedlichste Unternehmensprozesse
ein und müssen möglichst automatisiert weiterverarbeitet
werden und über verschiedene Kanäle auch wieder verteilt
werden. Unterschiedlichste Technologien wie ERP-Systeme,
Workflow-Systeme, CMS- und Web-Publishing-Systeme treten
nun an, Wissensarbeiter in der Abwicklung betrieblicher
Prozesse zu unterstützen. Enterprise Content Management
(ECM) ist ein Sammelbegriff für diese Konvergenz der Ziele
bei gleichzeitiger Heterogenität der Ausgangsbedingungen.
ECM ist dabei nicht nur als technisches, sondern in hohem
Maße auch als konzeptionelles Phänomen der Inhalts- und
Wissensverarbeitung zu verstehen. Zukünftig werden die
daraus resultierenden Anforderungen ECM in Richtung "Cross
Enterprise Content Management" bzw. "Open Enterprise
Content Management" treiben.
Inhaltsübersicht
- Ausgangspunkt - offene Märkte und geschlossene Systeme
- Die historische Entwicklung verursacht eine heterogene Technologielandschaft
- Was ist ECM und woran erkennt man es?
- Abstimmung von Inhalten, Arbeitsprozessen und Zusammenarbeitsmodellen zur Steigerung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit
- Funktionale Komponenten von ECM
- Zusammenspiel von ECM-Komponenten in einer Architektur
- Trends - Web 2.0, Semantik, Wiederverwertung, Kundeneinbindung
- Literatur
HMD, Heft 258, Dezember 2007
|