Enterprise Content Management
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Gleichgewichtiges Projektmanagement - klare Rollen im Projekt |
Olaf Hinz |
Zusammenfassung
In diesem Beitrag wird ein schlankes Modell, das PM-Dreieck,
entwickelt, aus dem eine klare Rollenverteilung
für effektives Projektmanagement (PM) abgeleitet wird. Die
Beteiligten sind sich ihrer Aufgabe und Verantwortung
bewusst und die Erwartungen aneinander geklärt. Dies führt
zu einer höheren Identifikation mit dem Projekt, mehr
Motivation aller Beteiligten und insgesamt zu einem
gleichgewichtigen Projektmanagement, in dem alle
Ressourcen sinnvoll eingesetzt sind. In der Realität
führen allerdings gut gemeinte Interessen und deren
Unterschiede zu dynamischen Rollenausweitungen und damit
zu Dysbalancen im Projektmanagement. Alleskönner,
heimliche Anführer, Überväter und oberste Sachbearbeiter
gefährden den Projekterfolg! Eine rasche und verbindliche
Konfrontation mit den Auswirkungen des Rollenübergriffs
bringt das PM-Dreieck aber wieder in das produktive
Gleichgewicht.
Inhaltsübersicht
- Effektives Vorgehen braucht klare Rollen
- Das Modell: Ein PM-Dreieck im Gleichgewicht
- Auftraggeber: Entscheidungsmacht & politischer Einfluss
- Projektleitung: Unentscheidbare Entscheidungen
- Projektteam: Spezialisten unter sich
- Die Praxis: Dynamik im PM-Dreieck
- Der Alleskönner: Grandioses Management
- Der heimliche Anführer: "Richtige" Lösungen sind nicht automatisch zielkonform
- Der Übervater: Das Gegenteil von gut ist gut gemeint
- Der oberste Sachbearbeiter: Bleiben wir doch mal sachlich
- Schnelligkeit zahlt sich aus
- Literatur
HMD, Heft 258, Dezember 2007
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