HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik

ISSN 1436-3011

02.09.2010


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Gleichgewichtiges Projektmanagement - klare Rollen im Projekt

Olaf Hinz

Zusammenfassung

In diesem Beitrag wird ein schlankes Modell, das PM-Dreieck, entwickelt, aus dem eine klare Rollenverteilung für effektives Projektmanagement (PM) abgeleitet wird. Die Beteiligten sind sich ihrer Aufgabe und Verantwortung bewusst und die Erwartungen aneinander geklärt. Dies führt zu einer höheren Identifikation mit dem Projekt, mehr Motivation aller Beteiligten und insgesamt zu einem gleichgewichtigen Projektmanagement, in dem alle Ressourcen sinnvoll eingesetzt sind. In der Realität führen allerdings gut gemeinte Interessen und deren Unterschiede zu dynamischen Rollenausweitungen und damit zu Dysbalancen im Projektmanagement. Alleskönner, heimliche Anführer, Überväter und oberste Sachbearbeiter gefährden den Projekterfolg! Eine rasche und verbindliche Konfrontation mit den Auswirkungen des Rollenübergriffs bringt das PM-Dreieck aber wieder in das produktive Gleichgewicht.

Inhaltsübersicht

  1. Effektives Vorgehen braucht klare Rollen
  2. Das Modell: Ein PM-Dreieck im Gleichgewicht
    1. Auftraggeber: Entscheidungsmacht & politischer Einfluss
    2. Projektleitung: Unentscheidbare Entscheidungen
    3. Projektteam: Spezialisten unter sich
  3. Die Praxis: Dynamik im PM-Dreieck
    1. Der Alleskönner: Grandioses Management
    2. Der heimliche Anführer: "Richtige" Lösungen sind nicht automatisch zielkonform
    3. Der Übervater: Das Gegenteil von gut ist gut gemeint
    4. Der oberste Sachbearbeiter: Bleiben wir doch mal sachlich
  4. Schnelligkeit zahlt sich aus
  5. Literatur

HMD, Heft 258, Dezember 2007

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