HMD 283, 49. Jahrgang, Februar 2012
Open Source - Konzepte, Risiken,Trends
Herausgeber: Susanne Strahringer
Inhalt
Schon lange sind es nicht mehr nur technische Lösungen, entwickelt von Entwicklern für Entwickler, die als Open Source Software (OSS) bereitgestellt werden. Hinzugekommen sind klassische Unternehmensanwendungen (ERP, CRM etc.), vielfältige Business-Tools (Projektmanagement, MindMapping, Groupware etc.) und Analysewerkzeuge (OLAP, Data Mining etc.). Man kann fast sagen, dass Open Source inzwischen fast alle Anwendungskategorien durchdrungen hat. Noch vielfältiger sind die mit Open Source verbundenen Geschäftsmodelle und Anreizmechanismen, die in der Open-Source-Szene anzutreffen sind. Im Bereich der Lizenzmodelle scheint hingegen eine Konsolidierung eingetreten zu sein.
Zudem wird Open Source heute häufig angereichert und kombiniert mit weiteren »Open X«-Konzepten wie Open Data, Open Community und Open Innovation, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Nicht zuletzt gilt Open Source als einer der wesentlichen Katalysatoren für das Web 2.0. Aber auch im Plattformbereich hat sich viel getan: Neben dem klassischen LAMP-Stack (Linux, Apache, MySQL, PHP/Perl/Python) hat OSS auch Einzug in mobile Endgeräte genommen. Smartphones auf Android-Basis werden immer beliebter und es bleibt abzuwarten, ob sich auch Open-Source-Applikationen werden etablieren können.
HMD 283 geht der Frage nach, inwiefern Open Source erwachsen geworden ist: Kann ein CIO heute eine reine Open-Source-Strategie verfolgen? Welche Risiken birgt OSS? Dazu sollen Erfahrungsberichte und Fallstudien von OSS-Anwendern beitragen, aber auch die Entwicklung von und mit OSS sowie Geschäftsmodelle rund um OSS sind Themen, mit denen sich das Heft beschäftigt.






