IT-basiertes Innovationsmanagement
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Innovationen durch Crowdsourcing in der Finanzindustrie |
Christopher Chard, Ken Knoll, Dirk Schiereck |
Zusammenfassung
Die im internationalen Vergleich schwache Innovationskraft
stellt eine große Herausforderung für die deutsche
Bankwirtschaft dar. Mit Crowdsourcing, das die Auslagerung
einer Unternehmensaufgabe an ein großes, unbestimmtes
Netzwerk beschreibt, findet ein neues, internetbasiertes
Instrument inzwischen auch erste Anwendungen bei
Finanzdienstleistern. Denn Crowdsourcing bietet neue
Lösungspotenziale zur Stärkung der Innovationskraft. Die
Analyse findet allerdings nur eine begrenzte Zahl an
Anwendungen zum Crowdsourcing im Finanzsektor. Ein Großteil
der Banken hat offenbar noch Vorbehalte, nur wenige haben in
Vorreiterrollen Crowdsourcing erfolgreich implementiert.
Beispiele wie das Crowd Funding, das auf die
Investitionsbereitschaft der Crowd abzielt, oder
verschiedene Plattformen, bei denen das Talent der Crowd zur
Filterung der Besten aus den Vielen ausgenutzt wird, zeigen
aber, dass Crowdsourcing in vielen Bereichen des
Finanzmarkts nicht nur möglich ist, sondern auch sehr
erfolgreich genutzt werden kann.
Inhaltsübersicht
- Definition und allgemeine Formen von Crowdsourcing
- Crowdsourcing als internetbasiertes Innovationsinstrument
- Grundstruktur des Crowdsourcings
- Crowdsourcing-Lösungen in der Finanzindustrie
- Traditionelle Innovationsschwäche in der Bankwirtschaft
- Bewusstseinswandel in der Bankwirtschaft
- Anwendungen von Crowdsourcing in der Finanzindustrie
- Crowd Voting
- Crowd Creation
- Crowd Wisdom
- Crowd Funding
- Hürden und Zukunftsperspektiven
- Literatur
HMD, Heft 273, Juni 2010
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