Web 3.0 & Semantic Web
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Augmented und Blended Learning |
Michael Reiss, Dirk Steffens |
Zusammenfassung
Elektronische Infrastrukturen eröffnen neue Möglichkeiten
für Geschäftsmodelle, Management und Teamarbeit sowie für
Lernprozesse. Das Management des Lernens von Individuen und
Gruppen profitiert von der durch eLearning ermöglichten
organisatorischen Virtualisierung vor allem in Form erhöhter
Personalisierung, größerer Reichweite und Reduktion von
variablen Kosten. Elektronische Infrastrukturen ermöglichen
durch Computeranimationen, Simulationen, Educational Games
und Virtual-Reality-Systeme ferner eine
Repräsentationsvirtualisierung, deren Potenzial vor allem in
einer hochgradigen Gestaltbarkeit und hohen
Bereitstellungsqualität von Bausteinen des Lernprozesses
besteht und die dadurch für eine verbesserte Lernmotivation
sorgt. So wie die organisatorische Virtualität nicht als
reines eLearning, sondern als hybrides Blended Learning
genutzt wird, geht es auch in Bezug auf die
Repräsentationsvirtualität nicht um eine radikale
Substitution realer durch virtuelle Bausteine, sondern
vielmehr um eine Ergänzung, d.h. eine hybride Mischung aus
realer und virtueller Repräsentation in Form des Augmented
Learning. Der Beitrag liefert eine kritische Bewertung des
Effektivitäts- und Effizienzpotenzials von Blended Learning
und von Augmented Learning sowie von deren Kombination.
Inhaltsübersicht
- Elektronische Infrastrukturen für Lernen in virtuellen Lernumgebungen: eLearning und Virtual Learning
- Organisatorische Virtualität: eLearning
- Repräsentationsvirtualität: Virtual Learning
- Hybride Lernformen: Blended und Augmented Learning
- Gestaltungslogik der Hybridkonzepte
- Blended Learning
- Augmented Learning
- Potenzial einer Kombination von Blended Learning und Augmented Learning
- Literatur
HMD, Heft 271, Februar 2010
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