Glossar
zum Schwerpunktthema Supplier Relationship Management
A
- Application Service Providing (ASP)
- Application Service Providing bezeichnet das Geschäftsmodell der Bereitstellung von Software und weiterführenden Dienstleistungen über das Internet. Der Begriff Application Service Provider hingegen bezeichnet den Dienstanbieter, welcher die Bereitstellung anbietet und mittels Internet vornimmt. Umfang der geschuldeten Leistung und Geschäftsbedingungen werden in einem so genannten Service Level Agreement (SLA) im ASP- Vertrag zwischen beiden Parteien festgelegt.
C
- Customer Relationship Management (CRM)
- CRM ist ein Teilbereich des Partner Relationship Managements (PRM) und bezeichnet das Management der Beziehungen eines Unternehmens zu seinen Geschäfts- und/oder Endkunden.
E
- eCollaboration Tools
- Werkzeuge zur Unterstützung der elektronischen Zusammenarbeit zwischen Einkäufer und Lieferant, z.B. zur gemeinsamen Entwicklung von Produkten (Collaborative Design), zur gemeinsamen Bedarfsplanung (Collaborative Forecasting and Planning) oder zur gemeinsamen Beschaffung (Collaborative Sourcing). Die Tools bieten etwa die Möglichkeit, auf einen Datenbestand dezentral zuzugreifen oder Projekte und/oder Dokumente zentral zu managen.
- Electronic Procurement (E-Procurement)
- Electronic Procurement (elektronische Beschaffung) ist der zentrale Begriff, unter dem die Gestaltung und der Einsatz von elektronischen Beschaffungssystemen subsumiert wird.
M
- Multi-Channel Management (MCM)
- MCM beinhaltet die Auswahl, Gestaltung, Koordination und Kontrolle sämtlicher Distributions- und Informationskanäle zwischen einem Unternehmen und seinen Kunden.
P
- Partner Relationship Management (PRM)
- PRM umfasst alle Maßnahmen zur Planung, Durchführung und Kontrolle der Initiierung, Stabilisierung, Verbesserung und Beendigung von zwischenbetrieblichen Beziehungen zu Geschäftspartnern wie Lieferanten, Kunden, Wettbewerbern oder Non-Profit-Organisationen mit dem Ziel, die Wettbewerbssituation des Unternehmens zu sichern und zu verbessern.
S
- Supplier Network Management (SNM)
- SNM ist eine Erweiterung der Konzepte Supply Chain Management (SCM) und Supplier Relationship Management (SRM) und zielt auf das ganzheitliche Management des Lieferantennetzwerks unter Berücksichtigung der Interdependenzen und Abhängigkeiten zwischen einzelnen Lieferantenbeziehungen ab.
- Supplier Relationship Management (SRM)
- SRM ist ein Teilbereich des Partner Relationship Managements (PRM) und konzentriert sich auf die Beziehungen zu externen Lieferanten sowie die spezifischen Anforderungen, die sich aus der Beschaffung von Gütern und Leistungen ergeben. SRM beinhaltet das ganzheitliche Management des Beschaffungsprozesses und der Lieferantenbeziehungen über alle Unternehmensbereiche hinweg, um so die Einkaufsseite eines Unternehmens zu optimieren. Neben dem E-Procurement gehören zu den Kernaufgaben des SRM z.B. die Lieferkettensteuerung, kollaborative Beschaffungsplanung, das Vertragsmanagement und die Unterstützung des strategischen Sourcing sowie des Supplier Controlling durch Analysewerkzeuge.
- Supplier Self-Service
- Ziel der Beschaffungsoptimierung ist es, nicht strategische Aufgaben weitgehend an dezentrale Stellen oder an Lieferanten abzugeben. So wird zum Beispiel die Verantwortung für die Lagerhaltung oft an Lieferanten delegiert (Vendor Managed Inventory). Der Lieferant kann sich online in das System des Kunden einloggen, dort Bestände oder Bestelldaten abfragen und auch Rechnungen erfassen.
- Supply Chain Management (SCM)
- SCM bezieht sich auf die strategische Planung und operative Abstimmung logistischer Aktivitäten entlang der gesamten Wertkette und konzentriert sich primär auf den Material- und Informationsfluss.






