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HMD-Glossar |
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D |
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Die DDL ist eine XML-basierte generische
Dialogbeschreibungssprache. Sie ermöglicht eine geräte-
und zielsprachenunabhängige Dialogbeschreibung. Neben der
Zielsprachenunabhängigkeit erlaubt das flexible Design der
DDL das Einfügen semantischer Metainformationen, an denen
sich eine automatisierte, semantische Adaption orientieren
kann.
(Quelle: G. Hübsch u. a.: Systemlösungen für die
Entwicklung adaptiver Anwendungen für mobile und
ubiquitäre Infrastrukturen. HMD 229)
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Distributed Environment for Location-aware Talking
Assistant (DELTA) ist der Name für das System vernetzter
Komponenten, das mit TAEndgeräten zusammen den Aufbau
konkreter Systemlösungen erlaubt.
(Quelle: E. Aitenbichler, M. Mühlhäuser: Audiobasierte
Endgeräte für Ubiquitous Computing und geeignete
Infrastrukturen. HMD 229)
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E |
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Embedded System ist ein Mikrocomputersystem, das für den
Benutzer im Hintergrund bleibt, "eingebettet" ist und kaum
bemerkt wird. Es besteht aus einer zentralen
Prozessoreinheit (CPU) und Speicher (flüchtig und
nichtflüchtig) mit Anschlussmöglichkeiten verschiedener
peripherer Einheiten wie beispielsweise Sensoren bzw.
Aktoren aller Art und der Kommunikationsmöglichkeit mit
anderen Systemen.
Es ist im Allgemeinen klein und kompakt aufgebaut, so dass
beispielsweise auf den Anschluss größerer Peripherie, wie
Festplattenlaufwerke, verzichtet wird. Da die Aufgaben für
Embedded Systems an Komplexität mehr und mehr zunehmen,
wird immer häufiger ein Betriebssystem eingesetzt. Im
Gegensatz zum PC weist das Embedded System für den
Benutzer keine universelle Einsatzmöglichkeit auf, es ist
stattdessen für spezielle Anwendungen konfiguriert,
beispielsweise zur Steuerung in Spül- u. Waschmaschinen,
in modernen Telefonapparaten, Handys usw. Embedded Systems
können als Grundbaustein für smarte Dinge betrachtet
werden.
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P |
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Pervasive Computing kann letztlich als Synonym für
Ubiquitous Computing angesehen werden. Genauer betrachtet
wurde der Begriff Pervasive Computing von industrieller
Seite geprägt und dabei weniger das Visionäre, von Mark
Weiser in die Zukunft gerichtete Szenario der
"allgegenwärtigen Computer" gesehen, sondern eher die
kurzfristigen Ansätze wie beispielsweise im Bereich von
Mobile-/Electronic- Commerce und webbasierten
Geschäftsprozessen.
(Quelle: F. Mattern: Informatik-Lexikon der Gesellschaft für Informatik e.V.)
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R |
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Radio Frequency Identification ist ein drahtloses
Identifikationsverfahren auf der Basis hochfrequenter
elektromagnetischer Wellen. Der zu identifizierende
Gegenstand wird mit einem so genannten elektronischen
Etikett versehen. Dieses Etikett besteht aus einem Sender,
Empfänger, Antenne und Speicher. Je nach
Leistungsfähigkeit kann sogar ein Mikroprozessor
implementiert sein. Alles zusammen weist eine Größe von
höchstens einem Cent-Stück auf. Zum Lesen der
abgespeicherten Information muss das Etikett in die Nähe
einer Scanner-Station gebracht werden. Der Abstand
variiert je nach System zwischen einigen cm bis hin zu 50
cm. Die Energieversorgung für das Etikett erfolgt über die
elektromagnetische Kopplung zwischen Scanner und Etikett
während des Lese-/Schreibvorganges. Neben der reinen
Lesefunktion können die komplexeren Etiketten durch die
Scanner-Station wie normale Speicherbausteine im Prinzip
beliebig oft beschrieben werden.
Dieses Verfahren wird nicht nur zur Identifikation von
Gegenständen eingesetzt, sondern es dient auch als
Grundlage moderner elektronischer Schließanlagen jeglicher
Art.
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S |
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Smarte Dinge sind hybride Produkte. Sie setzen sich aus
einer physischen (Atome) und einer datenverarbeitenden
(Bits) Komponente zusammen. Der datenverarbeitende Anteil
eines smarten Dings verbirgt sich im Hintergrund, d.h., er
wird vom Nutzer oftmals nicht wahrgenommen. Beispiele für
smarte Dinge sind der Autoreifen, der dem Fahrer seines
Autos eine SMS sendet, wenn der Luftdruck abnimmt, oder
die Blutkonserve, die sich bemerkbar macht, bevor sie
abläuft bzw. zu warm wird. Smarte Dinge sind autark, d.h.,
sie benötigen über weite Strecken keine Energiezufuhr von
außen und sie können Informationen eigenständig sammeln,
speichern, verarbeiten und weitergeben.
(Quelle: E. Fleisch, F. Mattern, S. Billinger:
HMD, Betriebswirtschaftliche Applikationen des Ubiquitous
Computing - Beispiele, Bausteine und Nutzenpotenziale. HMD
229)
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Smart Items ist die englische Bezeichnung für smarte
Dinge.
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Smart Vending Machine ist ein "intelligenter"
Verkaufsautomat. Am Beispiel eines Prototyps, der als
Getränkeautomat ausgelegt war und über eine
Internetschnittstelle mit entsprechender
Softwareschnittstelle verfügte, sollten Erfahrungen im
Umgang mit solchen Systemen gesammelt werden. Über das
Internet konnte der Füllstand der Schächte für die
angebotenen Getränketypen abgefragt und die jeweiligen
Preise eingestellt werden.
(Quelle: U. Kubach: Integration von Smart Items in
Enterprise-Software-Systeme. HMD 229)
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T |
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Der Talking Assistant (TA) ist ein Prototyp eines
speziellen drahtlosen Headsets, das neben einer Audio-Ein-
/Ausgabe auch einen Hardware- MP3-Decoder aufweist. Damit
wird eine im Vergleich zu herkömmlichen Bluetooth-Headsets
wesentlich höhere Wiedergabequalität erreicht. Ein
Bluetooth-Modul dient zur drahtlosen Kommunikation mit der
Netzwerk-Infrastruktur. Das Gerät verfügt über
verschiedene Sensoren, um Kontextinformationen zu
erfassen. Ein Atmel 8-bit-RISC-Mikrocontroller bildet den
Kern.
(Quelle: E. Aitenbichler, M. Mühlhäuser: Audiobasierte
Endgeräte für Ubiquitous Computing und geeignete
Infrastrukturen. HMD 229)
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U |
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Ubiquitous Computing stellt nach der Vision von Mark
Weiser die so genannten allgegenwärtigen Computer mit
ihrer Informationsverarbeitung dar. Dabei stehen sie für
den Benutzer nicht im Vordergrund, sondern bieten ihm bei
Bedarf an beliebigen Stellen ihre Informationen und
Dienste an. Sie sind klein, kommunizieren untereinander im
Allgemeinen drahtlos und sollen einfacher zu bedienen sein
wie der heutige Universalcomputer, der PC. Viele kleine
Automatisierungsschritte sollen den Alltag des Menschen
vereinfachen bzw. erleichtern.
(Quelle: M. Weiser; http://www.ubiq.com/hypertext/weiser/UbiHome.html)
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HMD, Heft 229, Februar 2003
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